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Bello an BordEin Drittel der Halter sichert Hunde im Auto nicht

Ein Ausflug mit den vierbeinigen Familienmitgliedern kann eine feine Sache sein. Aber auch böse enden, wenn die tierischen Mitfahrer nicht richtig gesichert werden.

© gumichan/stock.adobe.com
 

Für viele Menschen sind Hunde ein Teil der Familie. Doch während Personen im Auto mittlerweile vorbildlich gesichert sind, wird der Sicherheits-Aspekt bei Haustieren oftmals gar nicht berücksichtigt – obwohl beispielsweise Hunde, die sich ungehindert im Fahrzeug bewegen können, das Unfall- und Verletzungs-Risiko drastisch erhöhen: Ein Hund kann bei einem Aufprallunfall mit einer Geschwindigkeit von 40 km/h das 40-fache seines eigenen Gewichts erreichen

Die Rechtslage

Tiere fallen vor dem Gesetz in Österreich unter die Ladungssicherungsvorschrift, sind also durch geeignete Mittel so zu verwahren, dass sie eine sichere Fahrt nicht beeinträchtigen und auch niemanden gefährden. Welche Maßnahmen zu ergreifen sind, ist aber nicht vorgeschrieben. Einen Vormerkpunkt im Führerschein gibt es bei Nichtbeachtung nicht – Geldstrafen aber sehr  wohl.

Eine von Ford europaweit in Auftrag gegebene Umfrage zeigt, dass 32 Prozent der Hundebesitzer ihre Haustiere im Auto nich ausreichend sichern. Dabei ist dies in vielen Ländern gesetzlich vorgeschrieben, damit Tiere an Bord weder für Fahrer, noch für Passagiere oder andere Verkehrsteilnehmer eine Gefährdung darstellen.

Von den befragten Hundebesitzern, die sagten, dass sie ihre Haustiere nicht immer gesichert hätten, gaben 32 Prozent an, dass die Tiere die Maßnahmen zur Sicherung nicht mögen, 31 Prozent meinten, dass auf kurzen Strecken keine Sicherung notwendig sei, und 14 Prozent sagten, dass ihr Fahrzeug einfach zu wenig Platz für eine Hunde-Transportkiste bietet.

So sichert man Hunde im Auto

Stoffwanne. Schützt den Vierbeiner bei gröberen Bremsungen und den Innenraum vor  Verschmutzung. Besonders dann zu empfehlen, wenn nur selten Hunde mitgeführt werden. Leicht zu montieren, da die Halteschlaufen nur an die Kopfstützenstangen geklipst werden müssen.
Trenngitter. Dient der Kofferraum als Hundeplatz, reicht ein Trenngitter oder Trennnetz zum Verschließen der Lücke hin zur Fahrgastzelle. Bei vielen Modellen sind diese Features einfach ausfahr- oder ausklappbar.
Hundebox. Die sicherste Variante, die  vierbeinigen Begleiter zu transportieren. Für viele Fahrzeuge gibt es maßgeschneiderte Käfige, die haargenau in den Kofferraum passen und einfach hineingestellt werden. Besonders bei großen Hunden empfehlenswert.
Hundegurt. Für kleine Vertreter kann auch ein spezieller Hundegurt verwendet werden. Er wird an das Brustgeschirr gehängt, je nach Ausführung
hakt er im Gurtschloss oder der Isofixhalterung ein.

Mehr als jeder vierte der Befragten, der seinen Hund ungesichert transportiert, gab zu, dass sein Haustier zumindest gelegentlich seinen Kopf aus dem Fenster hält (26 Prozent). Einige sagten, ihre Haustiere wären aus dem Fahrzeugfenster gesprungen, was in einigen Fällen dazu geführt habe, dass das Haustier getötet oder verletzt wurde. Die Eigentümer gaben auch zu, in Unfälle verwickelt gewesen zu sein, nachdem sie von ihren Haustieren abgelenkt worden waren oder weil Hunde plötzlich die Sicht nach vorne versperrten und sogar Insassen gebissen hatten.

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