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Deutlich mehr Auffahrunfälle vor WeihnachtenDie besten Tipps für eine unfallfreie Einkaufsfahrt

An den Tagen knapp vor Heiligabend erhöht sich die Anzahl der Auffahrunfälle mit Personenschaden deutlich. Die besten Tipps für eine unfallfreie Einkaufsfahrt.

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Alljährlich werden im Advent die Geschäfte und Weihnachtsmärkte gestürmt. Staus und Parkplatznot sind vorprogrammiert und das Konfliktpotenzial erhöht. "Bei verstopften Fahrbahnen und Gerangel um die Parklücke verliert so mancher schnell die Nerven", weiß ÖAMTC-Verkehrspsychologin Marion Seidenberger.

In den vergangenen Jahren war die Zahl der Auffahrunfälle mit Personenschaden insbesondere um den 8. Dezember sowie an den Tagen knapp vor Heiligabend deutlich erhöht (Quelle: Statistik Austria). "Hektik, Ärger oder gar Unfälle können vermieden werden, wenn man die Einkaufsfahrt im Voraus gut plant, ausreichend Zeit freihält und kooperativ und aufmerksam unterwegs ist", sagt die Expertin und hat Tipps für eine möglichst stressfreie und vor allem unfallfreie Einkaufsfahrt parat.

  • Viel Zeit einplanen: Längere Parkplatzsuche und Schlange stehen an der Kassa verzögern den Geschenkkauf. "Man sollte die Einkaufsfahrt unbedingt mit großzügigem Zeitbudget planen“, empfiehlt Seidenberger. Und wer sich vorher überlegt, was er wann und wo kaufen möchte, ist gezielter unterwegs.
  • Gut einteilen: Nicht alle erledigen den Einkauf auf einmal, viele wollen sich Inspiration holen und Angebote vergleichen – das heißt jedoch auch mehrmals "ausrücken". "Vernünftig ist das Aufteilen der Einkaufsvorhaben auf mehrere kurze, gezielte Termine – oder sich gleich einen Tag nur dafür frei nehmen. Dann ist die An- und Heimfahrt wesentlich entspannter als nach einem Shopping-Marathon, der nach einem anstrengenden Arbeitstag absolviert wird", rät die ÖAMTC-Expertin.
  • Richtig parken: Man ist gut beraten, sich vorab über Möglichkeiten des Parkens zu informieren. "Keinesfalls sollte man auf nicht erlaubten Plätzen parken und sich unbedingt Zeit zum Lesen der Parktafeln nehmen", betont die Expertin. So erspart man sich Ärger und die Kosten für einen Strafzettel bzw. eine teure Abschleppung (264 Euro Gebühren plus Strafrahmen bis 726 Euro). Eine gute Alternative sind Park & Ride-Anlagen, die günstige Tarife und rasche Öffi-Verbindung bieten.
  • Geduld & Fokussierung: Ruhe und Geduld sind in den Adventwochen gute Beifahrer, die Nerven und Geldbörsel schonen. "Der Fokus sollte auf das 'Abarbeiten' seiner Besorgungen liegen. Auf Ablenkung wie z.B. das Handy oder längere Gespräche verzichtet man lieber", rät die ÖAMTC-Verkehrspsychologin. Wenn möglich, alles direkt vor Ort probieren, um sich Umtauschfahrten zu ersparen. Kleine Erfrischungspausen heben die Stimmung und motivieren.
  • Kooperativ fahren: "Sowohl auf der Hin- als auch auf der Heimfahrt, aufmerksam und so kooperativ wie möglich fahren", empfiehlt Seidenberger. "Keine Kreuzungen verstellen, zeitgerecht blinken und keinesfalls den 'Egogang' einlegen. Nur so können Konflikte und Unfälle vermieden werden." Zu bedenken ist: Andere Verkehrsteilnehmer sind eventuell gestresst und daher fehleranfälliger. Umso wichtiger ist, selbst Ruhe zu bewahren, vorausschauend zu fahren und sich auf das Verkehrsgeschehen zu konzentrieren.

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