In Bosnien-Herzegowina beginnen am Sonntag allgemeine Wahlen. Eine Wende in dem chronisch funktionsunfähigen Staat wird nicht erwartet. Gewählt werden drei Mitglieder der Staatsführung, die im Präsidium die drei Staatsvölker - Muslime, Serben und Kroaten - vertreten. Minderheitenvertreter konnten keine Kandidaten vorschlagen. Dabei hatte der Europäische Menschenrechtsgerichtshof die Behörden bereits 2009 aufgefordert, die Diskriminierung in den Institutionen abzuschaffen.
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