Modelle, Figuren, digitale Entwürfe und ein hoher Innovationsgrad – geprägt von einem kreativen Werkstattcharakter stellten sich Schülerinnen und Schüler der HTBLVA Ortweinschule Graz noch einem ganz besonderen Wettbewerb. Die Kleine Zeitung benötigt für die im Herbst anstehende Verleihung des „Primus 4 Public“, ein Preis für innovative Kommunalpolitik, eine neue Trophäe. Ein Projekt, dem sich die Jugendlichen mit hohem Engagement und ausgeprägtem Ideenreichtum angenommen haben, wie die Präsentationen verdeutlichten.

Die Inspirationsquellen reichten von Olivenästen und der griechischen Mythologie über die Doppelhelix der menschlichen DNA, das Rad als Symbol für Fortschritt bis hin zu Zacken als Geistesblitze, goldenen Tatzen und nachempfundenen Korallen und Nervenzellen. Unterstützt wurden die Schüler u. a. von Max Gansberger, der an der Ortweinschule unterrichtet und sich bestens mit Auszeichnungen auskennt, so gestaltete der Künstler einst die Trophäe für den Wirtschaftspreis „Primus“ der Kleinen Zeitung.

Mia Hartwig begeistert mit „Genesis“

Die Bandbreite der präsentierten Entwürfe ließ nicht nur die Jury staunen, sondern auch Experten des steirischen Fenster- und Türenspezialisten Gaulhofer. Denn die neue Primus-Trophäe wird nicht nur von jungen Menschen kreiert, sondern soll auch von jungen Menschen gefertigt werden, nämlich den hochspezialisierten Lehrlingen von Gaulhofer.

Die vielseitigen und durchwegs beeindruckenden Präsentationen der Entwürfe sorgten für intensive Beratungen und Abwägungen der Jury. Als Top-3 wurden schließlich Aurea Maitz, Aurelia Sanz und Mia Hartwig gekürt. Siegerin Mia Hartwig wusste mit ihrem Konzept „Genesis“ zu überzeugen, aus dem nun die endgültige Trophäe entstehen wird. Dabei finden sich auf einem Zylinder zwei kunstvolle Handabdrücke, die für den „Prozess des Erschaffens durch die symbolische Verbindung eines Handschlags“ stehen – eine Symbolik, die auch der Intention des „Primus 4 Public“ entspricht. Hier werden herausragende Projekte zur gemeinsamen Verbesserung des Lebens in Gemeinden Kärntens und Osttirols ins Rampenlicht gerückt.