Eine furchtbare Tragödie spielte sich Freitagfrüh in der Gemeinde Buch-St. Magdalena im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld ab. Gegen 7 Uhr früh verließ ein 46-jähriger Landwirt sein Haus, um auf seiner Weide nach dem Rechten zu sehen. Dort grasten mehrere Kälber und ein Zuchtstier. Nachdem der Mann nach zwei Stunden immer noch nicht zurückgekehrt war, machte sich die Familie auf die Suche.

Dann der Schock: Der Landwirt konnte nur noch tot aufgefunden werden, laut Polizei von seiner Schwägerin. Die Spurenlage, die die Polizei später vorfand, deutet darauf hin, dass die eigene Rinderherde auf den Mann losgegangen ist und ihm die tödlichen Verletzungen zugefügt hat. Der 46-Jährige konnte sich offenbar noch in ein – an die Weide angrenzendes – Waldstück schleppen, die Verletzungen waren aber zu schwer. Reanimationsversuche blieben erfolglos.

Obduktion angeordnet

Derzeit gibt es keine Hinweise auf Fremdverschulden, die Staatsanwaltschaft Graz hat aber eine gerichtsmedizinische Obduktion angeordnet.

Der Vorfall erinnert an eine andere Tragödie aus dem Vorjahr: Im Juli 2025 wurde in Bad Mitterndorf ein 56-jähriger Landwirt am eigenen Hof von einem Stier erdrückt.