Von Angesicht zu Angesicht mit der Maske fühlt man sich fast selbst wie Indiana Jones oder Lara Croft: Das Deko-Herzstück im neuen „Taflo“ ist ein wahres Meisterwerk der Deko-Profis von „art + event“ Theaterservice, die hier ausnahmsweise die Bühne gewechselt und sich erstmals mit der Einrichtung eines Restaurants beschäftigt haben.
„Wir wollen, dass die Leute bei uns nicht nur einen Tisch buchen, sondern ein Erlebnis“, sagt das Gastropaar Tanja und Florian Deutschmann, das sein erfolgreiches Brucker Lokal „Taflo“ nun nach Graz bringt – auf jene Flächen, die seit dem Ende von „fridda & maxx“ leer stehen. Damit ist nun nach der Dreifach-Insolvenz rund um den Thomawirt auch Lokal Nummer drei wieder vermietet – der Thomawirt wird ja weiterbetrieben, im Glockenspielkeller (Ex-Eckstein) bastelt die Familie Grossauer an einem neuen Lokal.
Das Erlebnis, das das „Taflo“ ab dem 1. August seinen Gästen bieten will, dreht sich um die Legende der Maske des Taflo (der Name ist übrigens aus den Vornamen Tanja und Florian entstanden, steht aber auch für „Taste and Flow“) und eine Expedition, die im 17. Jahrhundert von Graz aus aufgebrochen ist, um diese zu finden. Das Interieur wird mit vielen Pflanzen zum Dschungel und ist von polynesischer Tiki-Kultur und Angkor Wat inspiriert, ein Abenteurer-Sitzbereich ist einem Zelt nachempfunden. Weil man an alle Sinne denkt, ergänzen auch dezente Dschungelgeräusche und ein saisonal wechselndes Duftkonzept (los geht's im Sommer mit Mango) das Gesamterlebnis.
Essen muss man aber glücklicherweise nicht wie ein Abenteurer im 17. Jahrhundert – kulinarisch setzt man das Brucker Konzept 1:1 auf Graz um. Dabei dreht sich alles um Burger, Bowls und Bagel nach ausgetüftelten Rezepten, mit vielen eigenen Details wie Laugenbrioche-Buns und Gurkerl obenauf. Auf Cola & Co. verzichtet man zugunsten von eigenen Eistees und Säften und statt Pommes begleiten Mini-Kartofferln, serviert in der Kokosschale, die Burger.
Geöffnet ist ab 1. August sieben Tage die Woche, werktags von 11 bis 22 Uhr, samstags von 9 bis 22 und sonntags von 9 bis 15 Uhr – am Wochenende serviert man auch Frühstück.