Großes Jubiläum wurde heuer bei der Leistungsschau der Lipizzanerheimat in Köflach gefeiert: Zum 60. Geburtstag legte Georg Reschen, der Obmann des Vereins Leistungsschau, die Latte für die regionale Messe hoch. Rund 100 Aussteller und drei Tage mit viel Rahmenprogramm sorgten für eine würdige Jubiläumsveranstaltung. Danach kam die Überraschung: Nach zwölf Jahren an der Spitze gab Reschen seinen Rückzug bekannt. Nun wurde ein neuer Obmann gewählt: Der Köflacher Gemeinderat Hansjörg Trutzenberger, der als Außendienstmitarbeiter einer Firma im Bereich der Holzbearbeitung und CNC-Technik tätig ist, folgt auf Reschen.

„Leistungsschau ist ein Köflacher Kind“

„Ich freue mich auf die Herausforderung“, betont der 50-Jährige, der von Reschen als Nachfolger ins Spiel gebracht wurde. „Die Leistungsschau ist ein Köflacher Kind und das soll sie auch bleiben. Allein kann ich das natürlich nicht stemmen. Gemeinsam mit meinem Team der Leistungsschau werde ich das in Angriff nehmen und auch im Interesse der Familie Eisl weiterführen“, betont der Köflacher.

Hansjörg Trutzenberger (Zweiter von links) bei der Eröffnung der Leistungsschau 2026
Hansjörg Trutzenberger (Zweiter von links) bei der Eröffnung der Leistungsschau 2026 © Robert Cescutti

Am kommenden Freitag findet die offizielle Übergabe der Obmannschaft von Reschen an Trutzenberger statt. Dabei werden auch die Unterlagen mit allen Infos für die Organisation weitergegeben. Danach wird sich das rund zehnköpfige Team zusammensetzen, um Ideen für die Zukunft auszuarbeiten. „Ich werde auch weiter mit Rat und Tat zur Seite stehen“, verspricht Reschen, der Teil des Vereinsvorstands bleibt.

Messe und Ballabend?

Ob es weiterhin jährlich eine Leistungsschau gibt, steht noch nicht fest. „Fix ist, dass wir jedes Jahr eine Veranstaltung durchführen werden. Vielleicht werden wir sie abwechselnd mit einem Ball ausrichten, das gab es in den 1970er-Jahren schon“, berichtet Trutzenberger. Er betont aber auch: „Wir fragen uns natürlich, wie wir das Konzept modernisieren können. Aber wir werden sicherlich nichts ändern, das gut funktioniert.“

Georg Reschen
Georg Reschen © Rusk