Das hat schon fast das Potenzial zum Comeback des Jahres. Das Brickerl. Das Schokoeis, das zum Entsetzen vieler hartgesottener Fans im vergangenen Sommer plötzlich aus den Eistruhen verschwand, ist nun ein Kassenschlager.

Vom Hersteller heißt es: Die Österreicherinnen und Österreicher haben sich das Brickerl zurückgewünscht und durch die Nachfrage auch bewiesen. Genaue Zahlen will der Konzern zwar nicht kommunizieren, nur so viel: Alle Österreicher, die ein Eis essen können, dürften diesen Sommer mindestens schon ein Brickerl gegessen haben.

Brickerl zieht

Die Nachfrage führt aber zum verknappten Angebot. Der Brickerl-Vorrat in Österreich ist demnach erschöpft. In größeren Packungen ist das Eis zwar noch in den Supermärkten verfügbar, in den Truhen in der Nähe der Kassen ist die Lage jedoch bereits anders.

Brickerl werden bereits nachproduziert
Brickerl werden bereits nachproduziert © Harald Schweidler

Die Hitzewelle hätte dazu geführt, dass in Österreich mehr Eis gegessen wurde als erwartet. Während der Brickerl-Vorrat zu Ende geht, ist auch das Angebot von Twinni, Jolly und Cornetto Classico oder Magnum Mandel bereits beschränkt. Unter Eisherstellern gilt eine einfache Faustregel: Klettert das Thermometer über 30 Grad Celsius, steigt auch der Eisabsatz um rund 30 Prozent.

War's das also mit dem Brickerl? Nein. Noch im Verlauf des Sommers soll eine neue Lieferung nach Österreich kommen. Denn die Nachfrage zeigt den Verantwortlichen bei Eskimos Muttergesellschaft „The Magnum Ice Cream Company (TMICC) Austria“, dass das Eis seine Beliebtheit verdient hat. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, alle Verkaufsstellen bestmöglich zu versorgen“, sagt Geschäftsführerin Andrea Huber-Schallmeiner.

Andrea Huber-Schallmeiner
Andrea Huber-Schallmeiner © CaroStrasnik

Die gute Nachricht: Das Brickerl ist zurückgekommen, um zu bleiben. Das Schokoeis, das ausschließlich für den österreichischen Markt produziert wird, soll demnach auch im nächsten Jahr in den Truhen zu finden sein.