Als Tim Paumgartner im Sommer 2025 von Liefering zum GAK gewechselt ist, war die Freude groß, eine womöglich heiße Zukunftsaktie an die Mur gelotst zu haben. Eine Saison und sechs Bundesliga-Kurzeinsätze später ist nicht nur der gemeinsame Weg, sondern auch die Profikarriere von Paumgartner Geschichte. Der noch bis 2027 gültig gewesene Vertrag wurde im beidseitigen Einvernehmen aufgelöst, nachdem der 21-Jährige mit der Bitte um eine vorzeitige Vertragsauflösung an Sportdirektor Tino Wawra herangetreten ist.
Der 1,96 Meter große Mittelfeldspieler, der die Akademie Salzburgs durchlaufen hat, schlägt einen neuen beruflichen Weg ein und bleibt dem Fußball lediglich im Unterhaus erhalten, laut „Krone“ schließt er sich dem Ex-Bundesliga-Klub Grödig an. „Ich möchte mich beim Verein und bei Sportdirektor Tino Wawra bedanken, dass mein Wunsch Gehör gefunden hat und die Abwicklung so unkompliziert war“, wird Paumgartner in einer Aussendung zitiert. „Ich habe mich beruflich für einen anderen Weg entschieden und bin sehr froh, dass alles so gut geklappt hat. Meinen Mitspielern und dem GAK wünsche ich für die kommende Saison alles Gute. Danke für die gemeinsame Zeit.“
Sportdirektor Wawra spricht von Paumgartner noch immer von einem „richtig guten, jungen Fußballer“. „Wir haben Tim damals zum GAK geholt, weil wir sehr viel in ihm gesehen haben“, sagt Wawra. „Die Situation, die sich für ihn jetzt ergeben hat, kann ich absolut nachvollziehen, und wir wollten ihm keine Steine in den Weg legen. So ist es zu dieser Vertragsauflösung gekommen. Für seinen neu eingeschlagenen Weg wünschen wir Tim nur das Beste.“