Was im Jahr 1876 als „Musikcapelle der Haardt’schen k.k. priv. Metallwarenfabrik“ (heute Austria Email) begann, ist 150 Jahre später nach einer wechselhaften Geschichte die Eisenbahner Stadtkapelle Knittelfeld.

Ein wichtiges Ereignis in der Entwicklung dieses Vereins ist noch keine zehn Jahre her: 2018 ist die Stadtkapelle in ihrer heutigen Form aus der Verschmelzung der Vereine AMV Stadtkapelle und Eisenbahner Musikverein entstanden. Der Verein steht unter der Leitung von Erich Wolfsberger (Obmann) und Wilfried Klade (Kapellmeister). Das 150-Jahr-Jubiläum feiern die Musikerinnen und Musiker am Freitag und Samstag, 10. und 11. Juli 2026, mit einem zweitägigen Fest.

Programm

Am Freitag um 16.30 Uhr erfolgt die Eröffnung auf dem Knittelfelder Hauptplatz, ab 17.30 Uhr gibt es Gästekonzerte im Kulturhaus. Am Samstag beginnen um 9.30 Uhr Gästekonzerte auf dem Hauptplatz, um 13 Uhr folgt eine Marschmusikwertung auf dem Kapuzinerplatz. Dort kündigt die Stadtkapelle für 16 Uhr außerdem ein „Monsterkonzert“ an, ehe um 17 Uhr im Kulturhaus ein Fest der Blasmusik beginnt. An beiden Abenden gibt es zudem Unterhaltungsmusik.

Neues Jugendblasorchester

Auch die Bezirksstadt Judenburg hat einen Blasmusikschwerpunkt zu bieten. Am Freitag, 10. Juli, lädt die AMV Stadtkapelle Judenburg zu einem Sommerkonzert in den Innenhof der Kaserngasse 22. Ein Höhepunkt des Abends ist das Debüt des Jugendblasorchesters Judenburg unter der Leitung von Kapellmeisterin Gerlinde Schneider. Das Jugendblasorchester soll die Brücke bilden zwischen der seit 2019 bestehenden Bläserklasse der Volksschule Judenburg-Stadt und dem Einstieg in die Stadtkapelle.

Gemeinsam wolle man die musikalische Ausbildung junger Menschen stärken und die Zukunft der Blasmusik in Judenburg sichern, betont Stadtkapellenobmann Ortwin Walch, der sich bei der Stadtgemeinde für deren Unterstützung bedankt.