Rund sieben Monate nach einem tödlichen Verkehrsunfall am Faaker See hat die Staatsanwaltschaft Klagenfurt ihre Ermittlungen zu der Tragödie abgeschlossen. Wie berichtet, ist Ende November eine Frau auf ihrem Heimweg von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Wenige Stunden später ist die 20-Jährige im Klinikum Klagenfurt leider ihren schweren Verletzungen erlegen.
Die Staatsanwaltschaft leitete, wie in solchen Fällen üblich, gegen den Autolenker (20) Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ein. Diese wurden mit Anfang Juni eingestellt. „Ein Verschulden des beschuldigten Autofahrers war nicht erweislich, da die Kollision laut Sachverständigengutachten für ihn nicht vermeidbar war“, sagt StA-Sprecher Markus Kitz. „Ausgehend von den Beweisergebnissen hat das Opfer unvermittelt die Fahrbahn betreten.“
Die Tragödie hat sich in der Nacht auf 30. November auf der Seeufer-Landesstraße in der Gemeinde Finkenstein ereignet: Gegen 23.30 Uhr erfasste der Autolenker die 20-Jährige, die gerade die Landesstraße überquert hat. Der Tod der jungen Frau hat neben großer Betroffenheit auch eine Welle der Anteilnahme für die Familie ausgelöst.