48.000 Menschen dürfen bei der Grazer Gemeinderatswahl kein Kreuzerl machen
Sie halten in Pflege, Gastronomie und im öffentlichen Verkehr das System am Laufen. Mitbestimmen dürfen Tausende Menschen mit Migrationshintergrund am 28. Juni aber nicht – weil sie keinen EU-Pass besitzen.
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48.000 Menschen in Graz dürfen aufgrund fehlender EU-Staatsbürgerschaft nicht an der Gemeinderatswahl teilnehmen.
Diese Menschen sind in systemrelevanten Berufen tätig, haben jedoch kein Wahlrecht, was als ungerecht empfunden wird.
Der Migrant:innenbeirat soll als Brücke zwischen den betroffenen Personen und der Regierung dienen.
Politische Teilhabe wird als wichtig für das Zugehörigkeitsgefühl angesehen, aber die Hürden für die österreichische Staatsbürgerschaft sind hoch.
Die Zusammenarbeit zwischen Beirat und Gemeinderat wird als gut beschrieben, jedoch wäre direkte Mitbestimmung der Betroffenen wünschenswert.
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