Ende gut, alles gut. Eine Rettungsaktion für „Nala“, die einem Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Stubenberg am See gehört, ging glimpflich aus. Die Hündin war bereits seit vergangenem Freitag abgängig, umfassend wurde nach ihr gesucht.

Vorerst vergeblich, auch Aufrufe auf Online-Plattformen im Internet halfen nicht. „Eine Frau hat dann spätabends am Freitag ein Winseln im Bereich der Stubenbergklamm wahrgenommen. Eine Bergung wäre in den Nachtstunden jedoch viel zu gefährlich gewesen“, erklärt Feuerwehrkommandant Peter Windhaber.

Um vier Uhr in der Früh sei man dann am Samstag mit einer Suchmannschaft aufgebrochen, die Hündin sei jedoch so unglücklich im steilen Steinbruch festgesessen, dass man sowohl die Bergrettung Weiz als auch Graz hinzugeholt hat.

Gemeinsame Aktion

Die Helfer mussten sich zuerst einmal 15 bis 20 Meter in die Tiefe abseilen, bevor sie durch einen weiteren Abstieg zu der Hündin vordringen konnten. Dann ging es mit vereinten Kräften und viel gutem Zureden an die Bergung.

„Der Besitzer ist sofort danach zum Tierarzt, ,Nala‘ hat sich bei dem Vorfall zum Glück nicht weiters verletzt“, so Windhaber, der sich bei den Bergrettern für die Hilfe bedankt. „Es hat alles gut funktioniert.“