Zuerst bereitete die Trockenheit den Bauern Sorgen, jetzt hat ein Unwetter schwere Schäden an den Ackerkulturen verursacht. Am Mittwoch beendete ein Gewitter vorerst die für Mai außergewöhnliche Hitzeperiode mit Temperaturen von mehr als 34 Grad, etwa in Kärnten. Das Gewitter war von Sturmböen, Starkregen und Hagel begleitet und sorgte für zahlreiche Feuerwehreinsätze, etwa durch umgestürzte Bäume. Hauptbetroffen waren davon der Süden und Osten Österreichs.
Hier kam es auch zu teils heftigen Hagelschauern. Wie die Österreichische Hagelversicherung berichtet, richtete das Unwetter in Kärnten und im Burgenland laut ersten Schätzungen eine Million Euro Schaden an. Dabei fallen rund 300.000 Euro auf Kärnten und 700.000 Euro aufs Burgenland.
Besonders betroffen waren Landwirte in den Bezirken St. Veit/Glan und Völkermarkt in Kärnten sowie in den Bezirken Güssing und Oberwart im Burgenland. Betroffen sind Ackerkulturen wie Mais, Getreide und Raps sowie das Grünland. Die nächsten Unwetter sind für das Wochenende prognostiziert.