Grillen war schon immer ein großes Hobby von Martin Feichtgraber aus Prebensdorf (Gemeinde Ilztal). Er leitet die Softwareentwicklung in einem Unternehmen in Gleisdorf. Während Corona entdeckte der Oststeirer seine Begeisterung für das Kochen auf einer Feuerplatte. „Mich hat fasziniert, dass dabei nicht nur gekocht wird, sondern Menschen zusammenkommen“, erklärt der 45-Jährige. Da die bestehenden Produkte nicht seinen Vorstellungen entsprachen, beschloss er kurzerhand, mit einem Geschäftspartner eine eigene Feuerplatte zu entwickeln.

Nach dem Prinzip eines Tischherdes kann auf der Brenn-Bar nicht nur gegrillt, sondern auch gekocht werden
Nach dem Prinzip eines Tischherdes kann auf der Brenn-Bar nicht nur gegrillt, sondern auch gekocht werden © Brenn-Bar

Nach zahlreichen Prototypen und Versuchen entstand mit Designerin Marlene Galler aus Mureck die erste „Brenn Bar“. „Unser Slogan ist ‚Sag niemals Griller zu ihr‘ und das stimmt“, betont der 45-Jährige. Nach dem Konzept eines Tischherdes kann man auf der Outdoor-Küche aus Beton und Stahl nicht nur Grillen, sondern auch Kochen.

Auch als Feuerschale ist die Brenn-Bar geeignet
Auch als Feuerschale ist die Brenn-Bar geeignet © Martin Grabmayer/Fotospass

Von Steak bis Maroni

Mittels Aufsätzen kann sogar Pizza gebacken werden, können Maroni, Palatschinken und Bratäpfel gebraten und Glühwein gekocht werden. „Außerdem kann man sie als Feuerschale und Stehtisch nutzen“, erklärt Feichtgraber. Ihm geht es ums Erlebnis. „Wenn alle um das Feuer herumstehen, miteinander reden, gutes Essen genießen und eine gute Zeit haben. Dieses Gefühl will ich mit meiner Marke vermitteln.“

Markenbotschafter Andreas Frühwirth an der Brenn-Bar
Markenbotschafter Andreas Frühwirth an der Brenn-Bar © Sepp Pail

Was seinen Feuerplattengrill von anderen Anbietern unterscheidet? „Der Stahl außen herum wird zwar warm, aber nicht heiß. Für Kinder besteht keine Verbrennungsgefahr. Außerdem haben wir einen herausnehmbaren Aschekübel, um die Asche einfacher zu entsorgen“, erklärt Feichtgraber. Durch die eckige Platte gibt es unterschiedliche Temperaturzonen. Während in der Mitte bei 350 Grad das Steak grillt, sind die Ecken mit 150 Grad Wärmezonen, zum Nachgaren von Fleisch oder zum Kochen von Suppen.

Martin Feichtgraber mit Grillmeister Dominik Wilfling von der BBQ-Lounge in Pischelsdorf
Martin Feichtgraber mit Grillmeister Dominik Wilfling von der BBQ-Lounge in Pischelsdorf © KK

Beton und Stahl

Der Betonsockel wird von einem Betonsteinwerk im Burgenland produziert, die Stahlteile von einem Metallbaubetrieb aus dem Bezirk Weiz zugeschnitten. 2021 startete Feichtgraber mit dem Vertrieb, verkauft wird über einen Online-Shop oder im Direktvertrieb sowie über ausgewählte Partnerbetriebe. Auch auf Messen ist er anzutreffen.

Der Betonsockel wird im Burgenland produziert, die Stahlteile in Weiz
Der Betonsockel wird im Burgenland produziert, die Stahlteile in Weiz © Brenn-Bar

Als Markenbotschafter konnte der Grazer Spitzenkoch Andreas Frühwirth gewonnen werden. Auch zahlreiche Gastronomiebetriebe sind für die „Brenn Bar“ Feuer und Flamme.

Durch die eckige Form gibt es unterschiedliche Temperaturzonen
Durch die eckige Form gibt es unterschiedliche Temperaturzonen © Martin Grabmayer/Fotospass

So setzen unter anderem die Kirchtavernen Gleisdorf, die Holdahüttn auf der Sommeralm, der Schröckerhof und der Breilerhof in Schladming sowie die neue BBQ-Lounge in Pischelsdorf auf die Outdoor-Küche. „Die Brenn Bar steht aber auch auf Campingplätzen, etwa auf der Ostsee-Insel Rügen oder in Braunwald in der Schweiz, aber auch in Olbia auf Sardinien“, ist Feichtgraber stolz.