Eingebettet in die idyllische Landschaft der Terenbachalm liegt das Oskar-Schauer-Haus, auch als Sattelhaus bekannt, auf über 1400 Metern Seehöhe. Beliebt ist es bei Wanderern, Naturliebhabern und Genießern gleichermaßen. Das Haus ist im Besitz der Naturfreunde Voitsberg, betrieben wird es seit 2018 von den Hüttenwirten Martha und René Reischl. Im vergangenen Jahr wurde das Oskar-Schauer-Haus von den Naturfreunden zur „Hütte des Jahres“ gewählt, nun können sich Martha und René Reischl über die nächste Auszeichnung freuen.
Im Hüttenguide 2026 erzielte es hervorragende 96 Punkte und darf sich nun als eine der besten Berghütten Österreichs bezeichnen. Und nicht nur das: „Damit stehen wir auch an der Spitze aller ausgezeichneten Naturfreunde-Hütten des Landes“, freut sich Martha Reischl. In der Steiermark erzielte nur die Ennstaler Hütte im Nationalpark Gesäuse eine bessere Wertung.
Fokus auf Regionalität und Nachhaltigkeit
„Für uns bedeutet diese Auszeichnung unglaublich viel“, erzählt Reischl. „Wir betreiben das Sattelhaus mit viel Herzblut, Leidenschaft und persönlichem Einsatz.“ In die Bewertung fließen Kulinarik, Gastfreundschaft, Atmosphäre, Regionalität sowie Nachhaltigkeit ein. Besonders stolz macht die Betreiber, dass „unsere Philosophie der Regionalität und Nachhaltigkeit von unseren Gästen, aber nun auch von Falstaff so positiv wahrgenommen wird". Die Auszeichnung sei außerdem ein Zeichen für die Qualität der weststeirischen Hüttenkultur und eine Bestätigung des sanften Tourismus in der Region, sagt Reischl.
Viele Produkte, die auf der Hütte angeboten und verarbeitet werden, stammen direkt aus der Region: Wild kommt von den Jägern aus dem Bezirk, Fleisch von regionalen Bauern, Brot, Mehlspeisen, Sirupe und Marmeladen werden selbst gemacht. Anders als bei anderen Hütten gehören vegetarische und selbst vegane Gerichte für die Reischls selbstverständlich dazu.
Und auch die Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Punkt für die Betreiber: „Unser Haus wird unter anderem mit Photovoltaik, Windkraft und moderner Speichertechnik betrieben. Für uns ist das ein wichtiger Schritt, um so eine traditionelle Berghütte zukunftsfit führen zu können.“