Die ehemalige Fachlehrerin der Landwirtschaftlichen Fachschule Eberndorf, Herta Sowak, ist am 12. Mai nach langer, schwerer Krankheit im Alter von 86 Jahren verstorben.

Die Verstorbene, geborene Tschernko, prägte über viele Jahre hinweg die Ausbildung zahlreicher Schülerinnen an landwirtschaftlichen Schulen in der Region. Nach einer landwirtschaftlichen Praxis in Grafenstein und der Matura in Wels absolvierte sie ihre pädagogische Ausbildung in Wien. In der Folge unterrichtete sie unter anderem an den ehemaligen Fachschulen in Tainach, Griffen und Eberndorf/Dobrla vas.

Warmherzige und fürsorgliche Persönlichkeit

Neben ihrer fachlichen Kompetenz wurde sie vor allem für ihre Persönlichkeit geschätzt. „Ihre Schülerinnen hat sie immer und überall unterstützt“, erinnert sich der stellvertretende Dechant des Dekanates Eberndorf, Janez Tratar, der sie sowohl persönlich als auch als Kollegin kannte und schätzte. Besonders ihre Gläubigkeit, Konsequenz und Freundlichkeit seien prägend gewesen. Aber auch im privaten Umfeld wird sie als warmherzige und fürsorgliche Persönlichkeit beschrieben. „Als Mutter war sie sehr liebevoll, wir haben uns immer gut verstanden“, sagt ihr Sohn Friedrich Sowak, Revisionsdirektor in Klagenfurt, der um seine geliebte Mutter trauert. Ferner galt sie als ausgezeichnete Köchin und war bekannt für ihr liebevoll gepflegtes Zuhause. In den letzten Jahren verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand.

Seit der Corona-Pandemie war sie gesundheitlich stark beeinträchtigt und zuletzt auf Pflege angewiesen. Ihr Zwillingsbruder Hermann kümmerte sich in dieser Zeit besonders intensiv um sie. Bürgermeister Wolfgang Stefitz (SPÖ) würdigte die Verstorbene als „nette und engagierte Gemeindebürgerin“, die in Eberndorf bleibende Spuren hinterlassen habe.

Der Trauergottesdienst wurde bereits in der Kirche Maria am Berg in Eberndorf gefeiert.