Verena Prinz arbeitet bereits seit 22 Jahren als Notfallsanitäterin beim Roten Kreuz Hartberg, aber mit so flotten Babys hatte sie es erst zweimal zu tun. „Das erste Mal war vor rund drei Jahren in Grafendorf.“ Dass es dieses Mal schnell gehen würde, damit hat eigentlich niemand gerechnet. „Die Eltern wollten den großen Bruder noch bei den Großeltern vorbeibringen und als der Papa das Auto holen wollte, war es schon zu spät“, schildert Prinz.

Der Notruf ging am Freitag, 17. April um 16.52 Uhr ein und um „circa 16.58 Uhr“ war Isabella bereits im Haus ihrer Großeltern geboren. „Isabella war schneller", sagt Prinz und lacht. „Wir waren mit einem Rettungs- sowie mit einem Notarztwagen im Einsatz“, erklärt die 46-jährige Notfallsanitäterin, die seit ihrem zwölften Lebensjahr bei der Rettung tätig ist. „Mutter und Kind waren wohlauf und konnten nach einer professionellen Erstversorgung ins Krankenhaus gebracht werden. Solche Einsätze sind etwas ganz Besonderes.“

Schnappschuss nach einem ganz besonderen Einsatz
Schnappschuss nach einem ganz besonderen Einsatz © Rotes Kreuz Hartberg