Geboren wurde Johanna Cevzar, die mit Mädchennamen Johanna Ruß hieß, in Maildorf bei Wolfsberg. „1955 ist sie zum Weberwirt rauf gekommen und hat 1958 den Papa geheiratet“, erzählt Tochter Anneliese Kienzl, eines von drei Kindern von Johanna und Ferdinand Cevzar, der bereits vor einigen Jahren verstarb. „Mit ihm hat sie den Weberwirt als Gast- und Landwirtschaft bis zu ihrem Ruhestand geführt.“ Urlaub gab es keinen, außer zwei- bis dreitägige „Gastwirtefahrten“ einmal im Jahr mit Zielen von Prag bis Südtirol. Der mittlerweile verstorbene Sohn Cevzars hat die bekannte Gastwirtschaft in Obergösel bei Frantschach-St. Gertraud dann noch bis zum Tod dessen Ehefrau weitergeführt.
Johanna Cevzar bleibt ihren Angehörigen in liebevoller und guter Erinnerung. „Sie war eine Lustige und voll für Gasthaus und Landwirtschaft da“, erinnert sich die Tochter, bei deren Familie Johanna Cevzar nach ihrem Schlaganfall 2009 einige Jahre leben sollte, bis sie 2021 im Heim des Sozialhilfeverbands Wolfsberg ihre Bleibe fand, bis sie am 25. April 2026 „wohlvorbereitet“ im 91. Lebensjahr verstarb. Sie hinterlässt außer ihren noch lebenden Kindern zwei Geschwister und zwei Enkel. Die Verabschiedung findet am 30. April um 15 Uhr nach der Trauerfeier in der Verabschiedungshalle der Bestattung Kos in Wolfsberg statt. Für die Verstorbene gebetet wird am Vorabend um 19 Uhr in der Christopheruskapelle Weberwirt in Obergösel.