Josef Winkler und die „Heimschreibung“ der geliebten Schwester
Kritik.
„Das Glück ist ein Engel mit ernstem Gesicht“, der neue Roman von Josef Winkler, ist ein Sturzbach der Erinnerung und eine ebenso furiose wie zärtliche Demonstration seiner Buchstabenkraft.
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Josef Winklers neuer Roman „Das Glück ist ein Engel mit ernstem Gesicht“ ist eine kraftvolle Erinnerung und Demonstration seiner literarischen Fähigkeiten.
Der Roman kehrt in das Heimatdorf des Autors zurück und thematisiert Tod, Erniedrigung und Kreativität.
Im Zentrum steht die verstorbene Schwester Maria, die in psychiatrischen Anstalten lebte und nun durch Winklers Worte Würde erhält.
Winklers Schreiben ist ein Überlebenskampf und eine Strategie gegen die Sprachlosigkeit seiner dörflichen, katholischen Umgebung.
Der Roman fühlt sich wie ein vorläufiger Schlussstein an, in dem bekannte Figuren und Themen aus Winklers Werk wieder auftauchen.
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