Das Jahr ist kein Monat alt und schon wieder haben Männer zwei Frauen in Österreich getötet. Auf Titelseiten findet sich dabei oft die Täterperspektive.
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In Österreich wurden im Jahr 2023 bereits zwei Frauen von Männern getötet, wobei die Berichterstattung oft aus der Perspektive der Täter erfolgt.
Eine täterzentrierte Berichterstattung kann Gewalt als angemessen erscheinen lassen und Nachahmungstäter inspirieren, so Kommunikationswissenschaftlerin Larissa Krainer.
Medien sollten den Fokus darauf richten, dass Gewalt ein gesamtgesellschaftliches Problem ist, um strukturelle Probleme im eigenen Land nicht zu ignorieren.
Die Berichterstattung über Mord bietet nicht nur Gefahren, sondern auch Chancen, um über Gewaltdynamiken und Opferschutz zu informieren.
Sanktionen für Medien, die über die Stränge schlagen, sind in Österreich begrenzt, während in anderen Ländern wie Großbritannien hohe Geldstrafen möglich sind.
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