Wifo und IHS für EU-Defizitverfahren gegen Österreich
Wifo-Chef Gabriel Felbermayr und IHS-Direktor Holger Bonin haben sich für ein EU-Defizitverfahren gegen Österreich anstatt eines radikalen Sparkurses ausgesprochen. Ein Defizitverfahren ermögliche mehr Flexibilität bei der Konsolidierung, damit die Konjunktur nicht abgewürgt werde, so die Ökonomen. "Eine sprunghafte Reduktion" des Defizits auf die Maastricht-Höchstgrenze von 3 Prozent würde laut aktueller Wifo-Prognose das Wachstums um 0,5 bis 1 Prozentpunkt dämpfen.
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