Sein soziales Engagement ist enorm. Seit vielen Jahren setzt sich Ulf Arlati für das Wohl hilfsbedürftiger Menschen ein und mit dem Handballmarathon des HSC Graz sammelte er mit seinen Kollegen in 16 Jahren insgesamt 313.000 Euro, die Projekten und vor allem Familien mit gesundheitlich schwer beeinträchtigten Kindern zugutekamen. Für sein Engagement wurde er als erster „österreichischer Sportler mit Herz“ (2013) ausgezeichnet und war im selben Jahr auch „Grazer des Jahres“ der Kleinen Zeitung. Nun hat Arlati ein Nachfolgeprojekt auf die Beine gestellt. „Alles ist teurer geworden und viele Menschen können sich Lebensmittel einfach nicht mehr leisten. Deshalb habe ich ,Satt in den Tag‘ ins Leben gerufen“, erklärt er, „wir sammeln haltbare Lebensmittel und verteilen sie an Sozialmärkte in der Steiermark“.

Gerade in der kalten Jahreszeit sind viele Menschen massiv von der Teuerung betroffen und müssen abwägen, ob sie heizen oder einkaufen. „Durch die erhöhte Nachfrage werden die Lebensmittel in den Sozialmärkten immer knapper“, sagt der ehemalige Bankangestellte und appelliert: „Helft mit, den Hunger in der Steiermark zu bekämpfen. Kauft haltbare Lebensmittel und meldet euch.“ So haben sich die HSG Bärnbach/Köflach, die HIB Graz und natürlich auch der HSC Graz der Aktion angeschlossen. „Wir haben insgesamt schon 2,1 Tonnen an Lebensmitteln gesammelt. Das hätte ich mir für das erste Jahr nie erträumt“, sagt Arlati, der etwa mit dem ehemaligen Teamspieler Hermann Zimmmermann die Waren abholt.

Gesammelt werden haltbare Lebensmittel wie Mehl, Reis, Zucker, Nudeln, H-Milch oder Speiseöl: „Wir freuen uns auch über Schokolade, über die sich vielleicht ein Kind freut“. Hauptabnehmer ist der Vinzimarkt in Graz Eggenberg. Aber auch die Sozialmärkte in Leibnitz, Voitsberg, Judenburg und Leoben werden beliefert. Auch Toilettenartikel oder Schulsachen werden dankbar angenommen.

Wer Spenden abzugeben hat, möge sich bitte unter ulf.arlati@gmx.at per Mail melden. Die Spenden werden dann abgeholt.

Satt in den Tag 1.68 MB

Der Spendenaufruf der HSC Graz