„Ein Kaltfront über dem Alpenraum wird sich in den nächsten Tagen kaum vom Fleck bewegen und zusätzlich wirkt ein Italientief das sehr viel feuchte Luft nach Kärnten und Osttirol bringen wird“, erklärt Andreas Mansberger, Meteorologe der GeoSpehere Austria, der mit bis zu 80 Litern Regen bis zum Mittwoch um Mitternacht rechnet.
Der Wetterumschwung werde am Dienstagnachmittag in Osttirol und Oberkärnten einsetzen und es sei auch mit durchaus kräftigen Gewittern zu rechnen: „Spätestens am Abend wird es auch in Unterkärnten nass werden. Thema wird vor allem der Starkregen werden. In Unterkärnten können auch Sturmböen auftreten, Hagel ist nicht ganz auszuschließen, aber eher unwahrscheinlich“,, sagt der Meteorologe. Die Regenschauer werden die ganze Nacht anhalten
Starkregen
Während es am Mittwoch in Unterkärnten noch trocken in den Tag startet, sei im Westen nicht mit Sonne zu rechnen, sagt Mansberger: „Über Osttirol und Oberkärnten werden sich den ganzen Tag kräftige Schauer ergießen. In Unterkärnten wird der Regen am Nachmittag wieder einsetzen und teils sehr intensiv ausfallen.“
In Summe werden bis Mittwoch um Mitternacht flächendeckend 30 bis 60 Liter Regen fallen. „Punktuell sogar deutlich mehr. Im Gailtal, den Gurktaler Alpen, auf der nördlichen Saualpe oder auf dem Packsattel sind bis zu 80 Liter zu erwarten“, erklärt der Meteorologe. In Unterkärnten erwartet die GeoSphere am Mittwoch Höchsttemperaturen bis 25 Grad, im Klagenfurter Becken vielleicht sogar 27 Grad. „Ganz anders in Osttirol und Oberkärnten, dort werden die Temperaturen deutlich unter 20 Grad sinken.“
Wochenende
Ab Donnerstag gibt es eine Wetterberuhigung, allerdings mit gedämpften Temperaturen, im Osten seien noch bis zu 23 Grad möglich, im Westen werde das Thermometer nicht mehr über die 20 Grad Marke klettern. „Es wird aber zunehmend sonnig. Am Freitag werden vereinzelt kleinere Regenschauer im Bergland durchziehen, bevor es am Wochenende freundlicher wird und die Temperaturen wieder sommerliche 25 Grad erreichen werden“, verspricht Mansberger.