In den großen Ferien hören Eltern öfter ein „Mir ist sooo faaaad“. Ein wirksames Mittel gegen die Faditis: ein Erlebnistag auf dem Hauser Kaibling. Um 10 Uhr vormittags treffen Isi und Mike mit ihren Kindern Leonie(5) und Philipp (2,5) sowie Timmy(11) und Franzi(9), den Kindern von Freunden, bei der Talstation des Hauser Kaiblings ein. Es hat jetzt schon 27 Grad – ein Glück, dass es auf den Berg geht, da ists immer frischer und einem actionreichen Programm steht nichts im Weg. Die fröhliche Bande will sich anschauen, was der Hauser Kaibling für Familien zu bieten hat.

Franzi, Isi, Leonie und Timmy sind startklar für den Tag am Hauser Kaibling
Franzi, Isi, Leonie und Timmy sind startklar für den Tag am Hauser Kaibling © KLZ/Stefan Pajman

Chillen, spielen, Gondel fahren

Also, auf in die Gondel, ein Teil des Erlebnistages, auf den sich der kleine Philipp besonders gefreut hat – für ihn gibt es kaum etwas Schöneres als eine Fahrt mit der Gondel – außer vielleicht eine Fahrt mit dem Sessellift, aber die steht auch noch auf dem Programm.

Mit der Hauser Kaibling 8er Gondel geht es im Nu hinauf zur Mittelstation. Wäre ein Fahrradtag geplant, könnte die Familie auch ihre Räder mitnehmen – ab der Mittelstation gibt es wunderschöne Mountainbikerouten.

Philipp genießt mit Mama und Papa Süßes, während in der Sandkiste fleißig gebaut wird
Philipp genießt mit Mama und Papa Süßes, während in der Sandkiste fleißig gebaut wird © KLZ/Stefan Pajman

Aber heute geht es zuerst einmal zur Chillout-Lounge Platzhirsch – bevor der Tag so richtig startet, genießen die Eltern hier eine Stärkung, während sich der Nachwuchs in der riesigen Sandkiste mit Baumaterial und Spielzeug vergnügt. Bis auf Philipp, der findet, dass es definitiv an der Zeit für das erste Schokoeis ist. „Das Sandspielen lieben unsere Kinder heiß“, verrät Mama Isi: „aber ich finde es auch super, dass es hier zusätzlich noch Programm gibt: Basteln, Seifengießen und einmal in der Woche sogar Kinderschminken.“  

Timmy macht es sich auf dem Zaun des Streichelzoos gemütlich, im Hintergrund die Eseldame "Ferdinand"
Timmy macht es sich auf dem Zaun des Streichelzoos gemütlich, im Hintergrund die Eseldame "Ferdinand" © KLZ/Stefan Pajman

Frisch gestärkt geht es weiter zur Quattralpina, dem 4er-Sessellift. Die kurze Strecke kann man auf keinen Fall zügig zurücklegen, denn da würde man etwas sehr Wichtiges verpassen: den Streichelzoo! Franzi und Leonie haben die Kaninchen besonders ins Herz geschlossen, während Timmy meint: „Also mein Liebling hier ist auf jeden Fall der Esel!“ Die Eselin Mathilde wird von ihm kurzerhand auf „Ferdinand“ umgetauft – sie lässt es sich ohne Widerspruch gefallen, Hauptsache, es gibt Streicheleinheiten.  

Mit Weidas Bummelzug in die Kaiblingalm

Jetzt ist es aber Zeit für die Fahrt mit der Quattralpina. Die Schafherde, die an Sommertagen häufig unter der Seilbahn grast, ist heute nicht zu sehen – wahrscheinlich haben die wolligen Wahrzeichen des Hauser Kaiblings heute einen Schattenplatz gefunden. Apropos Sonne: die strahlt immer noch kräftig vom Himmel, auf dem Gipfel hat es aber perfekte 23 Grad. Kein Wunder, dass die Kids frisch und munter sind und gleich nach dem Aussteigen auf den Motorikpark zustürmen, der neben der Bergstation liegt. Hindernisse laden zum Balancieren, Klettern und Krabbeln ein – da ist der Alltag schnell vergessen. Darüber hätten Mike und Isi tatsächlich fast etwas vergessen: die Abfahrt zur nächsten Station! Vom Gipfel bringt „Weidas Bummelzug“ die Familie in die Kaiblingalm.

Timmy beim Zorbing auf dem Speichersee
Timmy beim Zorbing auf dem Speichersee © KLZ/Stefan Pajman

In der Kaiblingalm geht es über den malerischen Barfußweg hinunter zum Speicherteich. Der schimmert in satten Blau- und Grüntönen in der Sonne, während riesige Bälle über ihn schwimmen – riesige Bälle? Da müssen die Mädels und Jungs aber unbedingt hin! Auf dem Speicherteich kann man sich am Zorbing versuchen. Das lässt sich Timmy nicht zwei Mal sagen: Hinein in die Blase und hinauf aufs Wasser. So ganz elegant schaut man beim Übers-Wasser-Gehen nicht aus, aber lustig ists auf jeden Fall. Franzi resümiert: „In dem Ball drinnen fühlt man sich wie ein Hamster! Das macht voll Spaß!“. Philipp beobachtet die Großen interessiert und ruft beim Gehen noch ein „Tüs, Blase!“

Beim Essen auf Harrys Alm
Beim Essen auf Harrys Alm © KLZ/Stefan Pajman

Energie tanken für Wollis Kids Park

Nachdem es nun wirklich schon bald Zeit für das zweite Schokoeis ist, macht sich die Familie auf zu Harrys Alm, die nicht weit vom Speichersee liegt. Hier werden knusprige Wienerschnitzel, herzhaftes Gröstl und knackiger Salat aufgetischt. So mancher Pommes-Diebstahl wurde auch beobachtet, aber nicht zur Anzeige gebracht. Nach Schokoeis Nummer zwei haben die sechs wieder genug Energie getankt, um flott ins Tal hinunter zu sausen, zur letzten Station des Tages.

Franzi gibt zum Abschluss noch einmal richtig Gas
Franzi gibt zum Abschluss noch einmal richtig Gas © KLZ/Stefan Pajman

Hier wartet der neue „Wollis Kids Park“. Was im Winter der Zauberteppich ist, wird nun im Sommer als praktischer Lift genützt. Franzi und Timmy schnappen sich die Tubing-Reifen und lassen sich vom Zauberteppich nach oben tragen – um über die kurvige Bahn wieder nach unten zu düsen. Kaum unten angekommen, wird gleich verkündet „Ich fahr noch einmal!“ und noch einmal und noch einmal… Währenddessen wird das Licht langsam wärmer, die Schatten ziehen sich in die Länge. Und dabei gäbe es noch so viel zu erleben: eine Runde Disc Golf auf dem Berg, Gas geben beim E-Trial-Parcours und die Schafherde will auch noch gefunden werden. Da hilft nur eines: Einen zweiten Erlebnistag auf dem Hauser Kaibling einplanen! Und noch einen und noch einen …   

Entstanden in Kooperation mit Hauser Kaibling Seilbahnen- und LiftgesmbH & Co. KG.