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SicherheitFünf Tipps, wie Sie einem Akkubrand zuhause vorbeugen können

Vom Smartphone bis zum Kinderspielzeug – in vielen unserer täglichen Begleiter ist ein Lithium-Ionen-Akku verbaut. Durch technische Mängel und unsachgemäße Handhabung können Defekte auftreten, die dazu führen, dass die gespeicherte Energie schlagartig abgegeben wird – ein Akkubrand ist die Folge. So können Sie ihn vermeiden.

Im Notfall retten Rauchmelder Leben. Die Installation eines solchen ist daher mehr als empfehlenswert © Shutterstock / Phovoir (Phovoir)
 

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Im Schnitt sind in jedem Haushalt 14 verschiedene Geräte mit Lithium-Ionen-Akkus versehen. Wessen sich viele nicht bewusst sind: Diese Akkus bergen bei unsachgemäßer Nutzung eine nicht zu unterschätzende Brandgefahr. Mit einfachen Sicherheitsmaßnahmen lässt sich diese jedoch deutlich minimieren:

Augen auf beim Kauf

Bei Akku-Geräten gilt: Wer billig kauft, könnte teuer bezahlen. Greifen Sie daher nur zu Qualitätsware, bei der Sie davon ausgehen können, dass diese ausreichend getestet wurde. Bei Billiggeräten kann es zudem der Fall sein, dass minderwertige Akkus verbaut wurden, was die Gefahr eines Akkubrands erhöht.

Setzten Sie beim Kauf von Produkten mit eingebauten Akku auf Qualität Foto © dusanpetkovic1 - stock.adobe.com (Dusan Petkovic)

Das sollten Sie bei der Nutzung beachten

Keine Angst – Sie müssen nun nicht komplett Ihr Nutzungsverhalten von Geräten mit einem Lithium-Ionen-Akku umkrempeln. Tatsächlich helfen schon ein paar einfache Schritte, um die potenzielle Gefahr zu minimieren. So sollten Sie solche Akkus keiner extremen Hitze aussetzen – bereits Temperaturen über 40 oder unter -10 Grad können gefährlich werden. Von einer Überwinterung des E-Bikes im Carport sollten Sie daher Abstand nehmen bzw. den Akku gesondert lagern. Eine gesonderte Lagerung ist übrigens auch empfehlenswert, wenn Sie ein entsprechendes Gerät nur selten nutzen. Vorsicht ist geboten, sollten Sie Warnzeichen wie Verformung, Beschädigung, Erhitzung, Verfärbung oder einen seltsamen Geruch wahrnehmen. Ist das der Fall, lassen Sie das Gerät vor der Inbetriebnahme überprüfen.

Bevor Sie Ihr E-Bike in den "Winterschlaf" schicken, empfiehlt es sich, den Akku zu entfernen, um diesen gesondert aufzubewahren Foto © Bernhard Schmerl - stock.adobe.com

Richtig laden will gelernt sein

Ja, es ist verlockend: Das Original-Akkukabel von Ihrem Handy ist unauffindbar – warum beim Neukauf nicht mit einer billigen Kopie des Ladegeräts etwas sparen? Davon ist abzuraten – greifen Sie lieber zu einem vom Hersteller empfohlenen Gerät. Zudem tun Sie Ihrem Akku keinen Gefallen, wenn Sie diesen vollladen oder vollkommen entladen. Keine Bange: Bei Ihrem Smartphone verhindert die Software ein vollständiges Aufladen, auch wenn Ihnen 100 Prozent an Akkuladung angezeigt werden. Zeit für das Laden wird es, wenn die Akkuleistung auf 20 Prozent sinkt bzw. bei der ersten Warnung Ihres Smartphones. Legen Sie Ihr Gerät beim Laden außerdem auf einen nicht brennbaren Untergrund und halten Sie es von leichtentzündlichen Stoffen wie beispielsweise Vorhängen fern. So reduzieren Sie die Brandgefahr bei Überhitzung.

Bei der ersten Akkuwarnung Ihres Smartphones wird es Zeit, dieses wieder aufzuladen Foto © Denys Prykhodov - stock.adobe.com (DENYS PRYKHODOV)

Dahin mit alten Akkus

Auch, wenn es aufgrund der Einfachheit verlockend erscheinen mag: Entsorgen Sie Geräte mit Lithiumbatterien und -akkus niemals im Rest- oder Haushaltsmüll! Damit riskieren Sie Brandgefahr. Geben Sie diese stattdessen bei der nächsten entsprechenden Sammelstelle ab. Zusätzlich können Sie für Sicherheit sorgen, indem Sie die Pole vor der Entsorgung mit Klebestreifen abkleben.

Bitte Achtung: Batterien, Akkus und Elektrogeräte generell haben im Restmüll nichts verloren Foto © Елена Гурова - stock.adobe.com

Das richtige Verhalten im Notfall

Zum Schluss noch ein wichtiger Hinweis: Sollte es zu einem Akkubrand kommen, ist es entscheidend, dass Sie und Ihre Mitmenschen so schnell wie möglich die Wohnung verlassen. Bei solchen Bränden kann sich besonders gesundheitsschädigender Rauch entwickeln. Daher sollte die Feuerwehr auch erst nach dem Verlassen der Wohnung alarmiert werden. Zudem können Akkubrände nicht mit Wasser gelöscht werden, sondern ausschließlich mit einem Spezialfeuerlöscher, den im Normalfall nur die Feuerwehr besitzt.

Seien Sie auf der sicheren Seite

Verfügen Sie bereits über Rauchmelder in Ihren eigenen vier Wänden? Im Falle eines Brandes können diese Leben retten! Mit dem Tag der Sicherheit wollen die Österreichischen Länderversicherer (VÖL) einen Beitrag leisten, um die Gefahr von Akkubränden zu verringern. Die GRAWE verlost dazu hochwertige Rauchmelder-Sets mit inkludierter Montage durch Fachpersonal, damit Ihr Zuhause bestmöglich geschützt ist. Alle Infos zur Teilnahme finden Sie hier.

Entstanden in Kooperation mit der GRAWE.