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UmweltschutzFünf Dinge, die du wissen musst

Unser Klima ändert sich und zum Teil sind wir selbst dran schuld. Die wichtigsten Facts zum Klimawandel in Österreich – und was du selbst tun kannst.

Immer mehr (junge) Leute haben von der Untätigkeit in Sachen Klimawandel die Nase voll. © S.Kobold
 

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Bestimmt sind dir in letzter Zeit die „Fridays for Future“-Proteste aufgefallen: Zehntausende junge Leute haben genug von immer neuen Hiobsbotschaften und wollen selbst ein Zeichen für Veränderung setzen. Der Klimawandel ist nicht erst seit der Hitzewelle in den vergangenen Wochen ein – im wahrsten Sinne des Wortes – brennendes Thema, das vor allem uns und nachfolgende Generationen betreffen wird, aber nie zuvor hat es so viel Aufmerksamkeit bekommen. Keine Sekunde zu früh, denn auch in Österreich spüren wir die Auswirkungen des Klimawandels bereits: Am Anfang des 20. Jahrhunderts gab es bei uns gerade einmal zwei Tage im Jahr, an denen die Temperaturen über 30 Grad lagen – mittlerweile sind es stattliche 15. Höchste Zeit also, dass etwas getan wird. Wir haben die wichtigsten Facts zum Umweltschutz in Österreich für dich und Tipps, wie du selbst deinen Teil beitragen kannst.

Wusstest du, dass viele Gewässer in Österreich Trinkwasserqualität haben? Deshalb müssen wir unser Wasser besonders gut schützen Foto © yanadjan - stock.adobe.com

1. Glasklar: Unser Wasser ist das Kostbarste, das wir haben

Österreich ist ein ausgesprochen wasserreiches Land. Das kommt uns besonders in Zeiten des Klimawandels zu Gute, denn Wasserkraft können wir als erneuerbare Energiequelle besonders gut nützen. Das wiederum macht uns unabhängiger von fossilen Brennstoffen wie beispielsweise Kohle. Trotzdem müssen wir mit diesem wichtigen Rohstoff verantwortungsvoll umgehen. Vor Kurzem sind im Parlament sogar Schritte für den Schutz unserer Trinkwasserreserven gesetzt worden. Was du tun kannst: Mach dir bewusst, wie viel Wasser du selbst über den Tag verbrauchst, oft merken wir nämlich gar nicht, wenn wir es verschwenden – etwa, wenn wir beim Zähneputzen den Wasserhahn laufen lassen.

Was schmeckt besser als ein Schluck Gebirgswasser direkt aus der Quelle? Foto © WavebreakMediaMicro - stock.adobe.com

2. Klein und gemein: Mikroplastik ist auf dem Vormarsch

Vielleicht hast du schon davon gehört: Mikroplastik wird in immer mehr Gewässern und teilweise sogar bereits im menschlichen Körper nachgewiesen. Dabei handelt es sich um Kunststoffteile mit weniger als fünf Millimeter Durchmesser und im Unterschied zu größerem Plastikmüll sind sie mit bloßem Auge nicht zu erkennen. Dabei belasten sie die Umwelt ganz erheblich und gelangen durch ihre mikroskopische Größe überall hin: Fischlarven verwechseln die kleinen Teile etwa oft mit Nahrung. Verursacht wird die Mikroplastikbelastung zum Beispiel durch Kleidung aus synthetischen Stoffen, die sich beim Waschen abreiben und mit dem Abwasser der Waschmaschine in die Umwelt gelangen (denn auch Kläranlagen sind für die Winzlinge kein Hindernis). Unser Umwelttipp: Du kannst in der Wahl deiner Kleidung auf natürliche Stoffe wie Baumwolle oder Leinen achten, Mikroplastik steckt aber auch in manchen Duschgels und Kosmetikprodukten, die du am besten meiden solltest.

Cheerful girl working hard in team
Mikroplastik leider nicht so einfach zu beseitigen – trotzdem kannst du etwas dagegen tun. Foto © zinkevych - stock.adobe.com

3. Grenzenlos dicke Luft: CO2 kennt keine Staatsgrenzen

Neben seiner Geruch- und Geschmacklosigkeit ist CO2 noch aus einem anderen Grund echt tückisch: Dem Klimagas ist es egal, wo es sich gerade befindet, es heizt die Atmosphäre in Nordschweden genauso auf wie hier bei uns in Österreich. Gerade deshalb sind umfassende Maßnahmen so wichtig, denn im Kampf gegen den Klimawandel müsste die ganze Welt an einem Strang ziehen. Ein Ansatz ist dabei, es den Luftverpestern so ungemütlich wie möglich zu machen und auf hohen CO2-Ausstoß-Steuern zu verlangen. In Ländern wie Schweden oder Großbritannien konnte so der Ausstoß an Treibhausgasen bereits reduziert werden. Was kannst du tun? Der Ausstoß von CO2 hat wirklich viele Ursachen, daher hast du auch im Alltag viele Möglichkeiten, deinen ganz persönlichen Fußabdruck zu verkleinern. Etwa, indem du so oft wie möglich auf öffentliche Verkehrsmittel setzt, regionale Lebensmittel kaufst (denn je weiter etwas transportiert wird, desto mehr Kohlendioxid wird ausgestoßen) oder auf Flugreisen verzichtest, wenn sie nicht absolut notwendig sind.

Dicke Luft: Dem CO2 ist es egal, ob es hier oder anderswo die Luft verpestet. Foto © martin33 - stock.adobe.com

4. Ganz schön giftig: Wie Glyphosat unserem Ökosystem zusetzt

Vor Kurzem ist im Parlament ja ein Verbot des umstrittenen Pflanzengiftes Glyphosat beschlossen worden. Warum das Mittel so in der Kritik steht, ist klar: Neben der Tatsache, dass es vermutlich krebserregend ist, macht es auch der Insektenwelt zu schaffen. Deswegen ist Glyphosat in vielen Staaten – und nun eben auch bei uns – bereits verboten. Unser Tipp: Bis 2020 verschwindet das Mittel aus dem Privatgebrauch – falls du einen Garten hast, kannst du aber bereits jetzt auf den Einsatz von natürlichen Pflanzenschutzmitteln achten. Beim Einkauf kannst du etwas tun, indem du Obst und Gemüse in Bioqualität kaufst – hier ist der Einsatz des schädlichen Mittels schon seit Langem verboten.

Bees flying around beehive. Beekeeping concept.
Glyphosat ist nicht nur krebserregend, auch Honigbienen setzt es zu. Foto © sushaaa - stock.adobe.com

5. Immer mehr Menschen werden aktiv

Die aktuellen „Fridays for Future“-Proteste haben vor allem eines gezeigt: Dass es sich lohnt, aktiv zu werden. Mittlerweile beteiligen sich längst nicht mehr nur Schüler an den Aktionen, auch Ältere und sogar manche Politiker sind mit von der Partie. Das ist vor allem deshalb wichtig, weil der Klimawandel nicht nur der Umwelt zusetzt, sondern besonders ärmere Menschen hart treffen wird. Wenn Protestieren nicht so deins ist, kein Problem – zahlreiche Organisationen beschäftigen sich mit dem Thema Umweltschutz, hier kannst du auch hinter den Kulissen aktiv werden. Am effektivsten wirkst du dem Klimawandel aber entgegen, indem du dir selbst bewusst machst, was du für dich dagegen tun kannst.

Es ist 5 vor 12…

…höchste Zeit, dass etwas getan wird! Was die SPÖ Kärnten heute schon für die Klimawende erreicht hat, erfährst du hier.

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