Während die Welt mit der Covid-19-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen kämpft, haben uns vor allem digitale Kanäle vor dem privaten Kollaps gerettet. Virtuelle Kommunikationslösungen, der Umstieg auf digitale Bildungs- und Arbeitsmodelle, die Beschaffung von Bedarfsgütern via Online-Shopping und die Verlagerung des Unterhaltungsangebots auf digitale Formate gehören momentan bei vielen Menschen zum Alltag. Die Transformation im privaten Bereich hat kurzfristig stattfinden müssen und hat in Summe auch sehr gut funktioniert.
Der Blick auf die Wirtschaft zeigt aber ein deutlich trüberes Bild. Denn kurzfristiger Aktionismus birgt für jene Branchen und Unternehmen, die bisher zögerlich in der Umsetzung von Digitalisierungsinitiativen waren, mehr Risiken als Chancen. Während digitale Vorreiter ihre Stärken aktuell ausspielen und ihren Vorsprung weiter ausbauen, geraten Unternehmen mit niedrigem Digitalisierungsgrad zusehends in starke Turbulenzen.
Staatliche Hilfen
Strategische Verankerung
Gerade für KMU und familiengeführte Unternehmen ist es wichtig, technologieunterstützte Modernisierung und Optimierung von Arbeitsabläufen, das Erschließen digitaler Vertriebswege bzw. die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und das Umdenken von Informationstechnologie auf Innovationstechnologie langfristig und nachhaltig in ihrer strategischen Agenda zu verankern.