Huawei veröffentlicht eine aktuelle Studie und widmet sich mit dem Zukunftsinstitut der Gegenwart und Zukunft der Datensicherheit. Wir haben Lauhde Mika ILari zum Interview gebeten. In einer digitalen Welt versteht es Huawei, wie wichtig jeder und jedem Einzelnen die Sicherheit der eigenen Daten ist. Das bestätigt auch die im Auftrag von Huawei durchgeführte Studie: Fast dreiviertel der Befragten (71 %) gab an, dass der Schutz vor unbefugtem Zugriff auf die personenbezogenen Daten, sehr wichtig sei. Huawei erläutert seine Sicht auf die Studie zum Thema Datensicherheit und gibt uns einen Einblick in die Welt von Huawei.
Sind die EU Auflagen wirklich besser in Sachen Privatsphäre für die User oder geht es hier eigentlich nur um einen politischen internationalen Machtkampf?
Datensicherheit und Datenschutz ist global für uns ein sehr wichtiges Thema.
Die EU gilt hier als Vorreiter und hat schon lange Zeit anerkannte Werte in die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sowie in alle EU-Richtlinien implementiert, diese sind nun einen Maßstab für andere Länder.
Viele Länder haben sich bei der Ausarbeitung ihrer eigenen nationalen Vorschriften nun stark an diesen Anforderungen orientiert. Die EU war also eindeutig Vorreiter auf diesem Gebiet, was praktisch allen BürgerInnen weltweit zugute kommen wird.
Man liest immer wieder, dass Europa mit dem asiatischen Markt nicht mithalten kann, wenn es um technologische Innovation geht. Warum hat Europa für Huawei dennoch so eine besondere Bedeutung?
Es kann nicht gesagt werden, dass die EU nicht in der Lage wäre, mit dem asiatischen Markt Schritt zu halten, was technologische Innovationen betrifft. Nach den Prinzipien der Globalisierung ist es einfach offensichtlich, dass europäische, technologische Innovationen auch in anderen Bereichen (wie Cleantech usw.) stattfinden können. Ein sehr wichtiger Grund für Huaweis Interesse für den europäischen Markt ist seine starke Position im Bereich der Regulierungen, die sich allmählich auch auf den Rest der Welt auswirken. Mit anderen Worten, wenn Produkte, Systeme und Lösungen geschaffen werden, die aus Sicht der Sicherheit und des Datenschutzes für den europäischen Markt ausreichend sind, werden sie in der Regel automatisch auch in allen anderen Ländern akzeptiert.
Wie kann das Bewusstsein der Smartphone- und Internet-Nutzer für die Wichtigkeit des Datenschutzes und den sensibleren Umgang mit ihren Daten gestärkt werden?
Leider wird der Wert von Daten oft erst dann erkannt, wenn sie bereits gestohlen wurden oder verloren gegangen sind. Wir müssen den Menschen den Wert ihrer Daten verständlich machen, indem wir zeigen, wie viel große Unternehmen tatsächlich bereit sind, dafür zu tun. Jede Internetnutzerin und jeder Internetnutzer muss das Recht haben, über seine Daten entscheiden zu dürfen. Das muss unter transparenten und fairen Bedingungen geschehen.
Welche Schritte setzt Huawei um optimale Datensicherheit zu gewähren?
Als Marktführer sind die Erwartungen an unsere Sicherheit und Privatsphäre sehr hoch. Das müssen sie auch sein. Wie jeder Cyber-Experte weiß, kann perfekte Sicherheit nicht erreicht werden, daher versprechen wir das auch nicht. Das Ziel von Huawei ist es jedoch, die beste Sicherheit für die eigenen Produkte zu gewährleisten. Dazu gehört auch der Support für diejenigen, die unsere Produkte bereits gekauft haben.
Hat DSGVO konformes Arbeiten auch konzernintern oberste Priorität?
Die Einhaltung der DSGVO- oder GDPR-Vorschriften ist unabdingbar. Die Richtlinien geben Klarheit und sorgen für eine einheitliche Herangehensweise. Die Richtlinien gelten als Benchmark und bieten global einen Wettbewerbsvorteil bei strikter Befolgung.