Perfektes Startverhalten, eine zügige, völlig ruckfreie Beschleunigung, harmonische Schaltvorgänge ... Es ist für uns Autofahrer längst selbstverständlich geworden, dass sich ein Auto beim Lenken „perfekt“ anfühlt. Doch kaum jemand weiß, wie viel Know-how und Arbeit im Vorfeld zur Serienreife investiert wird, um das zu erreichen. Genau diese Kalibrierung der Fahrbarkeit von Dieselfahrzeugen macht bei AVL Lukas Draxler. „Ich fahre mit den Testfahrzeugen und schaue, wie sie sich dabei verhalten“. Und das macht er solange, bis die Fahrbarkeit wirklich perfekt ausbalanciert ist.

Einer seiner wichtigsten Partner ist dabei Alexander Heindl und sein fünfköpfiges Entwicklungsteam für Softwaretools zur Fahrzeugkalibrierung. Denn ihre Tools liefern ihm quasi in Echtzeit ausgewertete Daten, mit denen er direkt auf der Teststrecke diverse Einstellungen am Fahrzeug verändern kann. Alexander Heindl: „Lukas kann mit der Software direkt im Fahrzeug erkennen, wenn ein Messkanal sich im Zielbereich befindet, oder auch fehlerhaft ist – im letzteren Fall wiederholt er die Messung.“ Der große Vorteil: Eine enorme Zeitersparnis, denn der Tester braucht seine Testfahrten nicht mehr zu unterbrechen, um im Büro Daten auszuwerten.
Ihre Arbeit bezeichnen beide als herausfordernd, abwechslungsreich, vielseitig und äußerst spannend. Ihr Tipp: Der perfekte Einstieg in den Job bei AVL sei – ­neben einer direkten Bewerbung – der als Studienpraktikant. „Denn damit wird theoretisches und praktisches Wissen und Können optimal mit­einander verknüpft.“