Der Glasfaserausbau ist in vielen Bereichen Österreichs noch immer von Förderzusagen des Bundes abhängig. Angesichts der engen finanziellen Situation beim Staat stockt seit geraumer Zeit vielerorts der angekündigte rasche Ausbau dieser für den Wirtschaftsstandort unverzichtbaren Schlüsseltechnologie. Nicht so bei den über 100 öGIG-Ausbauprojekten, die derzeit von Vorarlberg bis in die Steiermark umgesetzt werden. „Wir finanzieren unsere Vorhaben privatwirtschaftlich und sind nicht von Fördermitteln abhängig und erreichen dennoch konstant eine große Anzahl an Haushalten mit unserer Infrastruktur“, erklärt öGIG CEO Alfred Pufitsch.
Während in vielen Gemeinden und Regionen der Ausbau der Glasfasernetze entgegen vorherigen Ankündigungen auf Eis liegt, nur schleppend voranschreitet bzw. andere Anbieter sogar den Markt verlassen, werden die öGIG-Projekte durchgängig abgewickelt und gebaut. Pufitsch: „Wir sollten uns angesichts der zunehmenden Digitalisierung sowohl im privaten als auch im unternehmerischen Umfeld keine großen Verzögerungen erlauben. Wir brauchen eine leistungsstarke und zukunftssichere Netzinfrastruktur im Land, die dem kontinuierlich steigenden Datenvolumen gerecht wird. Alles andere wäre grob fahrlässig.“
Die privatwirtschaftlich finanzierten Ausbauprojekte der öGIG haben in den vergangenen Jahren zu einem stetigen Zuwachs bei stabilen und krisensicheren High-Speed-Internetanbindungen geführt – vor allem in ländlichen Gebieten, aber zunehmend auch in Städten. Damit leistet die öGIG einen wichtigen Beitrag für die digitale Zukunft. Im Gegensatz zu vielen Marktbegleitern versteht die öGIG die Digitalisierung mittels Glasfaser-Infrastruktur auch als ihr Kerngeschäft. Deshalb erfolgt der Ausbau in offenen Netzen, in denen Kundinnen und Kunden unter mehr als 20 Anbietern ihren Internettarif frei wählen können, um ihren spezifischen individuellen Bedarf punktgenau decken zu können. „Auch hier unterscheiden wir uns deutlich von den meisten unserer Mitbewerber“, betont Pufitsch.