Damit die Unternehmensübergabe für Übernehmende und Übergebende bestmöglich vonstatten geht, gilt es einiges zu beachten: Übergabe- und Gesellschaftsvertrag, Arbeitsverhältnisse, Pensionsansprüche, Änderungen im Firmenbuch, Finanzierung, Steuern Förderungen, Haftungsfragen, Abfertigungen, das Mietverhältnis, der Übergang von Betriebs- und Privatvermögen sowie erb- und pflichtteilsrechtliche Konsequenzen und die Rechtsformwahl – all das muss genau unter die Lupe genommen werden.
Professionelle Beratung ist wichtig
Um diese rechtlichen Fragen optimal zu lösen, sollte auf jeden Fall professioneller Rat von Notar:innen, Steuerberater:innen sowie Wirtschafts- und Unternehmensberater:innen eingeholt werden. Damit die Unternehmensnachfolge erfolgreich verläuft, müssen alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Oberste Priorität hat natürlich die Erhaltung des Unternehmens. Daher sollte schon frühzeitig nach geeigneten Nachfolger:innen Ausschau gehalten werden. Die Zerschlagung von Vermögensstrukturen und die gerechte Vermögensaufteilung zwischen den Nachkommen lassen sich erreichen, wenn man kompromissbereit ist. Dass das Ganze auch steueroptimal für alle Beteiligten sein soll, liegt auf der Hand – weshalb die Analyse durch Steuerexpert:innen nicht fehlen darf, da ansonsten diverse Steuern einem das letzte Hemd kosten können. Hier bleibt abzuwarten, wie der Gesetzgeber diese Steuern derzeit neugestaltet.
Nicht außer Acht lassen sollte man aber auch die weichenden Nachkommen sowie den oder die Ehepartner:in des Übergebenden. Zu guter Letzt sollten auch Vorkehrungen für den Fall getroffen werden, dass dem Übernehmenden etwas zustößt. Ein Testament oder eine Vorsorgevollmacht sind hier ebenso selbstverständlich wie der Weg zum Notar.