Mobile Pflege- und Betreuungsdienste finden direkt im Zuhause der betroffenen Personen statt. Zu diesen Angeboten zählen unter anderem die Hauskrankenpflege, die Hauskrankenhilfe, die Heimhilfe sowie der Mahlzeitendienst „Essen auf Rädern“. In Kärnten sorgen unterschiedliche Organisationen dafür, dass diese Leistungen flächendeckend in allen Regionen verfügbar sind und eine umfassende Betreuung sichergestellt ist.
Wer macht was?
Die medizinische Hauskrankenpflege wird von diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegepersonen übernommen. Hierzu zählen unter anderem Tätigkeiten wie Körperpflege, Wundversorgung sowie Blutdruck- und Blutzuckermessungen. Ein wichtiger Schwerpunkt liegt zudem auf der Förderung und Erhaltung der Selbstständigkeit sowie der Entlastung von Angehörigen. Bei der Hauskrankenhilfe unterstützen ausgebildete Pflegeassistent:innen die Betroffenen bei den Aktivitäten ihres täglichen Lebens. Ebenso werden psychische und soziale Bedürfnisse berücksichtigt.
Auch die Heimhilfe bietet Unterstützung bei alltäglichen Aufgaben und im Haushalt, etwa beim Einkaufen, bei Erledigungen oder der Begleitung zu Arztbesuchen. Für Menschen, die temporär oder dauerhaft keine warme Mahlzeit selbst zubereiten können, gibt es das Angebot „Essen auf Rädern“.
Was viele nicht wissen: Diese Unterstützungsangebote können auch nur vorübergehend in Anspruch genommen werden. Dies ermöglicht pflegenden Angehörigen, sich eine Auszeit zu gönnen oder in den Urlaub zu fahren. Die Nutzung von mobilen Diensten wird zudem vom Land Kärnten gefördert. Die Höhe der Förderung hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Nähere Informationen dazu erhält man beim Gesundheits-, Pflege- und Sozialservice (GPS) der jeweiligen Bezirkshauptmannschaft. Wer wissen möchte, welche mobilen Pflege- und Betreuungsanbieter zur Verfügung stehen, findet auf der Webseite des GPS weitere Informationen.
Info: GPS
Kontakt über die jeweilige Bezirkshauptmannschaft
gps-ktn.at