Für die Italiener heißt er Isonzo, für die Slowenen Soča. Und sein smaragdgrünes Wasser steht heute für Naturerlebnis und Frieden, erinnert aber auch an vergangene Konflikte und Grenzen. Entlang des Flusses und in Gorizia laden zahlreiche Parks zum Verweilen ein: Der Giardino Viatori, in den 1970er-Jahren von Luciano Viatori angelegt, beeindruckt mit Tausenden Azaleen. Der Parco Piuma-Isonzo erstreckt sich über 32 Hektar mit Kastanien, Eichen und Wildkirschen. Der Parco della Rimembranza erinnert an die Opfer des Ersten Weltkriegs. Die Giardini pubblici di Corso Verdi – Gorizias erster Stadtgarten – ehren lokale Persönlichkeiten mit Büsten und Inschriften.
Im Parco Basaglia, auf dem Gelände einer ehemaligen Psychiatrie, begann Franco Basaglia seine Reformen. Der Giardino di Palazzo Attems Santa Croce verbindet botanische Vielfalt mit historischer Architektur.