Es ist kurz vor drei Uhr nachmittags. Bis zum Anpfiff des Spiels SK Sturm gegen Austria Klagenfurt sind es noch gut zwei Stunden, doch auf dem Platz vor der Merkur Arena herrscht schon jetzt reges Treiben. Schwarze Pullover und Jacken, so weit das Auge reicht. Unter das Dröhnen der Musik mischt sich das muntere Lachen einer Gruppe Kinder und Jugendlicher, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Manche schauen sich schüchtern um, andere geben sich betont lässig – die Aufregung ist jedoch jedem Einzelnen von ihnen ins Gesicht geschrieben. Und eine weitere Gemeinsamkeit verbindet sie: Sie alle wohnen im SOS-Kinderdorf in Kleinstübing. Heute aber soll etwas anderes im Vordergrund stehen, denn heute wurden sie und einige ihrer Betreuerinnen und Betreuer vom Autohaus Robinson eingeladen, das Match von den Plätzen des Business Clubs aus zu verfolgen – natürlich inklusive Verpflegung, einer Führung durch das Stadion und einem Meet and greet mit einem Spieler.
Autohaus Robinson feiert 40 Jahre Mazda
Wie es dazu kam, erzählen Mag. Verena Robinson, geschäftsführende Gesellschafterin des Autohauses, und Sabine Trummer, Prokuristin und Vertriebsleiterin, die an diesem Tag selbstverständlich mit von der Partie sind. „Wir wollten das Jubiläum, seit 40 Jahren Mazda als Teil unseres Produktportfolios anbieten zu können, auf ganz besondere Art und Weise feiern. Dafür hätten wir natürlich unsere zahlreichen Geschäftspartner einladen können“, beginnt Sabine Trummer und gibt das Wort an Verena Robinson weiter. „Aber diese Menschen sind solche Feiern ohnehin gewohnt. Deswegen sind wir auf die Idee gekommen, unser Jubiläum mit Menschen zu begehen, die es in ihrem Leben nicht so einfach haben.”
Die Wahl fiel schnell auf die kleinen und größeren Bewohner des SOS-Kinderdorfs nördlich von Graz. Und das aus gutem Grund, schließlich unterstützen sowohl Mazda als auch Sturm Graz das SOS-Kinderdorf bereits seit vielen Jahren. „Da lag die Idee, die Kinder und ihre Betreuerinnen und Betreuer zu einem Sturm-Spiel einzuladen, klarerweise ganz nah. Wir möchten ihnen damit einfach einen schönen Tag und ein paar außergewöhnliche Momente schenken“, meint Trummer, die sich ebenso wie Verena Robinson im Laufe dieses Tages sehr im Hintergrund hält. Es geht schließlich nicht darum, sich selbst zu präsentieren, sondern jungen Menschen eine unvergessliche Erinnerung zu schenken. Und das soll dem Autohaus, dessen Grundstein bereits 1908 von Firmengründer Douglas Robinson gelegt wurde, auf ganzer Linie gelingen.
Ein Highlight jagt das nächste
Endlich geht es los! Aufgeteilt in zwei Gruppen werden die Kinder und ihre Betreuungspersonen von zwei erfahrenen Führern und wahren Sturmfans in jene Räume der Merkur Arena gebracht, die man nicht einfach so betreten kann. Gebannt lauschen alle den vielen Fakten und Details rund um das Stadion und die Mannschaft. Auch die Kinder trumpfen mit ihrem Wissen um ihre Lieblingsmannschaft auf und ernten dafür großes Lob. Ganz still wird es, als die beiden Gruppen die Kabine betreten dürfen. Hier ist schon alles für die Spieler vorbereitet.
„Bitte nichts anfassen“, sagt der Führer, aber die Kinder halten ohnehin einen respektvollen Abstand zu den frisch gewaschenen Trikots, die auf ihren Einsatz warten. Andächtig still wird es auf einmal, dann geht es mit strahlenden Gesichtern weiter hinaus aufs Spielfeld. Noch sind der Rasen und die Tribünen menschenleer, doch das wird sich in den nächsten Minuten schlagartig ändern. Die Kinder umrunden den Platz staunend, während der Führer einige unterhaltsame Anekdoten aus der Geschichte des Stadions preisgibt. Für besonders viele Lacher sorgt die Erzählung des großen Stromausfalls, der von einer Fritteuse verursacht worden war und eine saftige Geldstrafe für den SK Sturm nach sich zog.
Warten auf den Anpfiff
Bevor das Spiel endlich losgeht, dürfen sich die Kinder noch einmal ausgiebig stärken. Beim Anblick des Buffets und der Auswahl an Getränken bekommen alle leuchtende Augen. „Wow! Es gibt sogar Pizza!“, ruft ein Bursche, während andere, die Sturm-Schals entdeckt haben, die jedes Kind als kleines Andenken mit nach Hause nehmen darf. Wenig später bekommt die Gruppe Besuch von Sturm-Präsident Christian Jauk und Geschäftsführer Thomas Tebbich, der den Kindern die bisher streng geheime Aufstellung für das heutige Spiel verrät. „Aber sagt es Klagenfurt nicht!“, schärft er ihnen mit einem Zwinkern ein.
Bevor sich alle auf das köstliche Essen stürzen, ergreift Christian Jauk erneut das Wort: „Als Deutschfeistritzer bin ich selbst mit vier Kindern aus dem SOS-Kinderdorf in die Schule gegangen und wisst ihr was? Aus allen ist etwas Großartiges geworden. Deshalb sage ich euch: Glaubt immer an euch selbst, auch wenn es manchmal nicht so einfach ist!“ Auch Verena Robinson schließt sich seinen Sätzen an. „Es ist wunderbar, mit euch diesen Tag zu verbringen. Ihr strahlt so viel Zuversicht und Lebensfreude aus und das ist genau das, was wir für die Zukunft unserer Gesellschaft dringend brauchen.“ Bevor Jauk und Tebbich wieder zurück zur Arbeit müssen, haben sie noch eine große Bitte an alle. „Wir brauchen heute dringend eure Hilfe. Ihr müsst die Spieler richtig laut anfeuern, damit sie heute gewinnen. Habt ihr verstanden?“ Und wie die Kinder verstanden haben! Als es wenig später endlich losgeht, rufen alle aus voller Kehle: „Hier regiert der SK Sturm!“
Meet and greet nach einem fulminanten Match
All das Jubeln und Anfeuern lohnen sich, denn an diesem Abend erzielen die Spieler von Sturm ein Tor nach dem anderen. „So genial“, kommentiert ein Mädchen das Match und mehr gibt es dazu tatsächlich kaum zu sagen. Fast könnte man meinen, die Mannschaft zeigt sich für ihre besonderen kleinen Gäste von ihrer allerbesten Seite.
„Es wäre ja schon toll gewesen, wenn sie nur ein Tor geschossen hätten, aber sieben … das ist einfach irre“, findet ein Junge, der schon den ganzen Tag gezeigt hat, wie viel er über Sturm weiß. Nach dem Schlusspfiff darf sich jedes Kind von Sturm-Star Jusuf Gazibegović ein Autogramm abholen. Alle stellen sich geduldig an und warten, bis sie an der Reihe sind. Das Glitzern in ihren Augen verrät, wie sehr sie sich auf diesen Moment gefreut haben. „Das war ein schöner Tag!“, findet ein kleiner Junge, dem die Müdigkeit jetzt ins Gesicht geschrieben steht.
„Ich glaube, die Aktion war ein absoluter Volltreffer“, meint Verena Robinson bescheiden und hat doch jeden Grund, Stolz auf das Engagement aller Beteiligten zu sein. Es kommt schließlich nicht allzu oft vor, dass ein Firmenjubiläum auf so soziale Art und Weise gefeiert wird. Für die Kinder und ihre Betreuungspersonen aus dem SOS-Kinderdorf wurde dank des Autohauses Robinson und vierzig Jahre Mazda jedenfalls ein Traum wahr.
Entstanden in Kooperation mit Autohaus Robinson.