Ob Rindfleisch, Schweinefleisch oder Milch: Dank der heimischen Landwirtschaft und regionaler Produktion kann sich Österreich mit vielen Lebensmitteln selbst versorgen. Der Selbstversorgungsgrad errechnet sich aus der produzierten und der verbrauchten Menge eines Produkts. Je höher der Selbstversorgungsgrad ist, desto unabhängiger ist ein Land von globalen Lieferketten und großen Lebensmittelkonzernen.
Während Krisen wie der Corona-Pandemie haben sowohl die Konsumentinnen und Konsumenten als auch der Lebensmitteleinzelhandel erkannt: Die Landwirtschaft in den Regionen – egal, ob Tierhaltung für die Fleischproduktion oder der Anbau von Futterpflanzen und Gemüse – ist absolut notwendig, um die Ernährungssicherheit zu garantierten.
Auch in Hinblick auf den Klimawandel sind die österreichischen Bäuerinnen und Bauern ein wesentlicher Faktor für eine nachhaltige Zukunft. Denn ein hoher Selbstversorgungsgrad macht nicht nur unabhängig, sondern ist auch gut für das Klima. Ein Beispiel: Pro Kilogramm Rindfleisch aus Österreich fallen etwa 18,5 Kilogramm CO₂-Äquivalente an, bei Rindfleisch aus Brasilien sind es mit 107 Kilogramm ein vielfaches mehr. In Kärnten liegt unter anderem an grünlandbasierter Fütterung und Almhaltung.
Wer beim Einkaufen zu regionalen Produkten von Kärntner Fleisch greift, schont nicht nur die Umwelt, sondern unterstützt zudem die kleinstrukturierte Landwirtschaft und Familienbetriebe im Land.