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NEUE FAKTEN UND ZAHLEN Ist die Miete nur eine Notlösung? Und kommt die Zinswende?

Wieviele Mieter vom Eigentum träumen, was ein durchschnittlicher österreichischer Haushalt ist, wann sich Renovierungen auszahlen und was beim Finanzieren ratsam ist. Antworten aus einer neuen IMAS-Umfrage im Auftrag der Erste Bank und der Sparkassen.

© (c) Jürgen Fuchs
 

Rund 61 Prozent der Österreicher haben sich augenscheinlich bereits ihren Wohntraum erfüllt: Sie haben eine eigene Wohnung oder ein Haus. 39 Prozent leben in Miete - und sind damit nur bedingt zufrieden. Bei einer neuen IMAS-Umfrage vom März hat sich herausgestellt: 49 Prozent der Mieter wünschen sich Eigentum.

115 Quadratmeter, zwei oder drei Personen

Ein typischer österreichischer Haushalt besteht heutzutage aus 2,5 Personen. Die durchschnittliche Wohnfläche liegt nach Erste-Angaben bei 115 Quadratmetern. Im Schnitt belaufen sich die monatlichen Kosten auf 651,10 Euro. Der Bank-Umfrage zufolge würde jeder zweite Österreicher  an seiner derzeitigen Wohnsituation gern etwas ändern. Jeder Fünfte wolle in nächster Zukunft in den eigenen vier Wänden umbauen oder renovieren. Mehr als die Hälfte brauche dafür eine Finanzspritze

Die Kostenfrage

Für Umbauten und Sanierungen von Wohnungen und Häusern sind in den nächsten Jahren österreichweit aber viele Milliarden nötig: Die Erste-Experten schätzen allein den Fremdfinanzierungsbedarf für sanierungsbedürftige Privatimmobilien in den nächsten zehn Jahren auf knapp 6 Milliarden Euro. Die IMAS-Studie zeigt auch, dass mehr als ein Drittel der Österreicher, die sich mit Renovierungsabsichten herumschlugen, jetzt früher als ursprünglich geplant damit beginnen. Das sei auch den Niedrigzinsen geschuldet.

Kommt die Zinswende?

"Wer einen Kredit brauche, sollte bald handeln",  verweist der Erste-Bank-Oesterreich-Vorstand auf die möglicherweise bald kommende Zinswende: "Wir gehen davon aus, dass spätestens 2019 wieder Bewegung in den Zinsmarkt kommt. Deshalb raten wir zu Fixzinsen." Für Mitte 2019 sei mit einer ersten Anhebung der Zinsen zu rechnen. Die Umfrage zeigt auch, dass die überwiegende Mehrheit der Kreditkunden schnelle Entscheidungen ihrer Bank erwartet. Im Falle eines Kreditbedarfs würden aktuell dreiviertel der von IMAS im März befragten Österreicher zu einer fixen Verzinsung tendieren. Ein Viertel bevorzugt variable Zinsen. Bei der Erste Bank beträgt der Fixzins-Anteil im Neukreditgeschäft laut Eigenangaben derzeit 85 Prozent.

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