See, Garten, RuheEntspannung gesucht: Nachfrage an Ferienimmobilien in Österreich steigt

Die Pandemie hinterlässt auch am Immobilienmarkt ihre Spuren. Immer mehr Österreicher suchen Ferienimmobilien in ihrer Heimat. Hier zählt dann vor allem die Grundausstattung und der Zugang zu Erholungsmöglichkeiten.

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© Dudarev Mikhail - stock.adobe.co
 

Der Wunsch nach mehr Freifläche ist während der Pandemie für viele gestiegen, das ist mittlerweile jedem bekannt. Ob aufgrund dessen auch der Wunsch nach einer eigenen Ferienimmobilie für die Österreicher größer geworden ist, das wollte willhaben nun genauer wissen. Dazu hat sich der digitale Marktplatz im Rahmen einer Studie gemeinsam mit marketagent die Nachfrage nach Ferienimmobilien und Zweitwohnsitzen angesehen.

Werte im Detail

Einfluss der Coronakrise auf die Immobiliensuche

  • Ja, hat(t)e einen starken Einfluss auf meine Immobiliensuche: 15 %
  • Ja, hat(t)e eher einen starken Einfluss auf meine Immobiliensuche 20 %
  • Nein, hat(t)e eher keinen Einfluss auf meine Immobiliensuche: 33,3 %
  • Nein, hat(t)e überhaupt keinen Einfluss auf meine Immobiliensuche: 31,7 %

Inwiefern die Corona-Krise Einfluss auf die Immobiliensuche hatte

  • Haus bzw. eine Wohnung mit Freifläche/ Garten gesucht (Hauptwohnsitz): 51,4%
  • Nach Alternative für Hauptwohnsitz und nach einem Zweitwohnsitz gesucht: 27 %
  • Nach Ferienhaus/einem Zweitwohnsitz gesucht: 13,5 %
  • Anders: 15,6 % 
Dass die Corona-Krise die Menschen beeinflusst hat, ist in vielen Bereichen des Lebens deutlich spürbar. Auch die Immobilienbranche blieb dabei nicht verschont. Im Zuge der Umfrage gaben 35 Prozent der Befragten an, dass die Krise Auswirkungen auf ihre Immobiliensuche hatte. Davon suchte mehr als die Hälfte infolgedessen nach einem neuen Haus oder einer Wohnung mit Freifläche/Garten für ihren Hauptwohnsitz. Für 27 Prozent sollte aufgrund der Krise nicht nur eine Alternative für ihren Hauptwohnsitz, sondern auch noch zusätzlich ein Zweitwohnsitz her. Für 19 Prozent wurde die Idee einer Ferienimmobilie aufgrund der Pandemie-Situation grundsätzlich attraktiver.
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42 Quadratmeter: Diese Mini-Villa treibt es kunterbunt

Die 42 Quadratmeter große Mini-Villa, die in einer Kleingartensiedlung in Pötzleinsdorf zu finden ist, erscheint von außen relativ zurückhaltend, während im Innenraum mit kräftigen Farben gespielt wird – ein Balanceakt.

Christoph Panzer

Denn es geht ja nicht darum, einen bunten Kindergarten zu machen, so Johanna Schuberth, sondern Gegensätze herauszuarbeiten.

(c) Christoph Panzer

Doch wie lässt man 42 Quadratmeter großzügig erscheinen? „Es gibt bei kleinen Häusern immer einen Luftraum nach oben, wie man es sonst von großen Villen kennt. Das ist gerade bei kleinen Häusern wichtig“, erklärt Johanna Schuberth. 

(c) Christoph Panzer

Weiters wurden klassische Raumstrukturen aufgehoben und durch ineinander übergehende Bereiche ersetzt. Viele der Möbel verfügen über eine Zusatzfunktion oder bieten Stauraum. Die Küche kann mithilfe eines Klappfensters innen wie außen genutzt werden.

(c) Christoph Panzer
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Ferienimmobilien: Häuser besonders gefragt

Fast 7 Prozent der Befragten genießen bereits die Vorzüge einer eigenen Ferienimmobilie in Österreich, weitere 8 Prozent mieten derzeit ein Ferienhaus oder -wohnung. Unter den Personen, die derzeit keine Ferienimmobilie in Österreich besitzen oder mieten, ist der Wunsch nach einem eigenen Ferienhaus besonders groß. Knapp jeder Zehnte würde zukünftig gerne eines kaufen, weitere knapp 7 Prozent mieten. Unter den Männern ist das Bedürfnis hier etwas stärker als unter den befragten Frauen. Ferienwohnungen liegen in der Studie nur knapp hinter den Ferienhäusern.

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Homestory: Ein Wohntraum am Klopeiner See

Architekt Herbert Panek mit Wohndesigner Gerald Martinschitz (von links)

(c) Kleine Zeitung Helmuth Weichselb (Helmuth Weichselbraun Weichselbraun Helmuth Weixxx Helmuth Weichselbraun / Kleine Z)

120 Quadratmeter Wohnfläche und 25 Quadratmeter Wellnessbereich direkt am See...

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Die beiden Kinderzimmer im ersten Stock haben eine eigene Terrasse

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Der Betonbau wurde in den Hang hineingesetzt und bietet drei Ebenen.

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Lärchenholz sorgt für Gemütlichkeit.

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Der offene Wohnbereich. Und wo ist hier das Badezimmer versteckt?

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... richtig: im Raum unter der Treppe.

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Die raffinierte Linie von Stiege, Küchenzeile und Sanitärbereich geht auf das Konto des Inneneinrichters Gerald Martinschitz.

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Hauptsache Ausblick - auf den See natürlich.

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Nichts stört das harmonische Gefüge des Ess- und Wohnbereichs.

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Im Holzwürfel auf dem Dach ist der Wellnessbereich untergebracht.

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Eine geräumige Terrasse zum Relaxen nach der Sauna ging sich hier aus noch aus.

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Das Schlafzimmer mit herrlichem Ausblick.

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Das geräumige Badezimmer mit Oberlichte für Tageslicht

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Im ersten Stock befinden sich die Kinderzimmer...

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Guter Zustand, naturnahe aber kein Luxus nötig

Ferienimmobiliensuchende in Österreich legen besonderen Wert auf die Grundausstattung und die notwendigsten Eigenschaften des Objekts. Der Zustand der Immobilie ist 85 Prozent der Befragten wichtig, die Parkmöglichkeiten für 84 Prozent und für ebenso viele ist eine eigene Freifläche ausschlaggebend. Auch Freizeitmöglichkeiten in der Natur sind für die Suchenden bedeutend. Viele Interessenten empfinden es als wichtig, dass es einen Park oder Grünflächen (81 %), Berge und Wandermöglichkeiten (74 %) beziehungsweise ein Gewässer (75 %) in der Nähe gibt. Nur 36 % entscheiden aufgrund einer Luxus-Ausstattung. Die Nutzung als Sommer- oder Winterresidenz ist bei den Österreichern relativ ausgeglichen, denn lediglich 36 Prozent der Befragten wünschen sich ausdrücklich eine Skipiste in der Nähe ihrer Ferienimmobilie.

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