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Wohnen Das sind die spannendsten Häuser 2020

Die vielleicht schönsten Seiten 2020: Diese Projekte aus dem deutschsprachigen Raum zählen zu den spannendsten „Häusern des Jahres“. Eines davon steht in Linz.

Der erste Platz im Architekturwettbewerb geht an ein Langhaus im deutschen Nordrhein-Westfalen mit seiner kostengünstigen Hybrid-Bauweise aus Stahl- und Holzskelettbau.

Aretz Dürr Architektur

Auf zwei Geschoßen mit 195 Quadratmetern Wohnfläche reihen sich die Räume längs aneinander. Durch die großen Glasflächen verschmilzt das Haus optisch mit der Landschaft.

Aretz Dürr Architektur

Großzügig reicht der Wohnraum in der Gebäudemitte
bis unter den Dachgiebel. Aus dem zentralen Gemeinschaftsbereich erschließt eine Treppe die Schlafzimmer und das Bad der Kinder im Obergeschoss sowie die Räume der Eltern.

Aretz Dürr Architektur

Dieses Haus mit eigenwilliger Form erstaunt in Südtirol und besteht beinahe ausschließlich aus Materialien aus der Region – primär Holz.

Gustav Willeit/PEDEVILLA ARCHITEKTEN

Lärchenschindeln decken die Fassade, Außen- und Innenwände bestehen aus massiver Fichte, der 160 Quadratmeter zählende Wohnraum wurde mit Zirbe ausgekleidet.

Gustav Willeit/PEDEVILLA ARCHITEKTEN

Die drei oberirdischen Geschosse sind vollständig aus dem Holz gefertigt, das am 30. Oktober 2018 während heftiger
Unwetter in den umliegenden Wäldern der Dolomitenregion fiel.

Gustav Willeit/PEDEVILLA ARCHITEKTEN

Einem Altstadthaus in Linz hat Architekt Gernot Hertl quasi ein zweigeschoßiges Einfamilienhaus aufgesetzt. Kein Nachbargebäude stört den Panoramablick auf die Stadt, deren prominenteste Bauwerke zum Greifen nahe scheinen.

Paul Ott/HERTL.ARCHITEKTEN ZT GMBH

211 Quadratmeter Wohnfläche ohne Gänge, nur Räume, in die das Tageslicht primär durch das Glasdach und das begrünte Atrium fällt. Gekrönt wird das Projekt von einem Dachgarten inklusive Loggia für die Sommerküche.

Paul Ott/HERTL.ARCHITEKTEN ZT GMBH

Der zweigeschossige Aufbau auf ein fünfstöckiges Altstadthaus erfüllt alle Anforderungen an ein klassisches
Einfamilienhaus, ohne neuen Baugrund zu verbrauchen. Er ist von der Straße aus nicht zu sehen.

Paul Ott/HERTL.ARCHITEKTEN ZT GMBH

Ein historisches Ziegelhaus in Köln ist zu einem Ensemble aus drei Gebäuden angewachsen, das sich um einen Innenhof schart.

Christa Lachenmaier/JSWD Architekten

Mit insgesamt 300 Quadratmetern Wohnfläche sind die drei Bauten, von denen zwei neu errichtet wurden, zu einem Zuhause für eine fünfköpfige Familie geworden. Eines dient als Küche und zum Wohnen für die Eltern, eines ist das Reich der Kinder und der Altbau übernimmt die Funktion eines überirdischen Kellers.

Christa Lachenmaier/JSWD Architekten

Der alte Lastkran auf dem Grundstück bleibt stehen und  erinnert an die einstige gewerbliche Nutzung der Parzelle.

Christa Lachenmaier/JSWD Architekten

An eine historische Villa in Südtirol dockt dieser radikale Zubau an, der von außen nicht einsehbar ist und dennoch mit seinem grün pigmentierten Putz sofort ins Auge sticht.

Gustav Willeit/BERGMEISTERWOLF ARCHITEKTEN

Das Profilglas der Fenster lässt die Umgebung – von innen heraus betrachtet – grünlich verschwimmen. Und es erlaubt von außen nur unscharfe Einblicke in das Innere des Hauses.

Gustav Willeit/BERGMEISTERWOLF ARCHITEKTEN

Ein scheinbar schwebender Glaskörper verbindet Alt- und Neubau, der im Eisacktal nördlich von Brixen zu bewundern ist.

Gustav Willeit/BERGMEISTERWOLF ARCHITEKTEN

Ein symmetrisches Haus mit Sprossenfenstern – das war es, was die Bauherren wollten, aber sich so nicht hätten träumen lassen.

THINK ARCHITECTURE

Auf einer Wiese über einem Weinberg mit unverbautem Blick auf den Zürichsee wohnt und arbeitet es sich in diesem 480 Quadratmeter großen Solitär mit vorgelagerter, drei Meter tiefen Veranda.

THINK ARCHITECTURE

Die überhohe Halle ist das Zentrum des Hauses und wichtigster Aufenthaltsort der Familie - die ihre Sprossenfenster am Ende doch bekommen hat. Und zwar als zweiteilige Schiebefenster, die sich bei Bedarf komplett in einer Wandtasche verstauen lassen.

THINK ARCHITECTURE

Am Nordufer des Lago Maggiore dämmerte ein altes Haus vor sich hin. Gebaut im typischen Stil und dem Naturstein der Schweizer Region.

wespi de meuron romeo architekten bsa

Erhaltenswert war es nicht, konnte aber auch nicht abgerissen werden, da es wegen der Nähe zu den Grundstücksgrenzen nicht mehr hätte errichtet werden dürfen.

wespi de meuron romeo architekten bsa

Also schufen die Architekten einen behutsamen wie
radikalen Umbau mit einer neuen, aber keiner fremden Identität. Vielmehr umarmt der Kubus die alte Bausubstanz und den gewachsenen Terrassengarten mit Palmenhain.

wespi de meuron romeo architekten bsa

Einst eine Remise und das „schiefste Haus im Ort“, schrauben sich hier im Kanton St. Gallen jetzt spiralförmig Räume  - insgesamt beträgt die Wohnfläche 96 Quadratmeter - über drei Ebenen.

LUKAS LENHERR ARCHITEKTUR

Das Haus ist nicht mehr schief, aber durchaus schräg: Gänge gibt es nicht, die Konstruktion ist allerorts sichtbar, alle Bauteile sind demontierbar und anderswo wiederverwendbar.

LUKAS LENHERR ARCHITEKTUR

Holzfaser und Schafwolle dämmen das Haus aus Holz, Kalksandstein-Beton. Der Holzofen wird unterstützt durch eine Fußbodenheizung. Die Fassade besteht aus Lärche.

LUKAS LENHERR ARCHITEKTUR

Buchtipp. Zum zehnten Mal hat der Callwey-Verlag den Wettbewerb „Häuser des Jahres“ ausgelobt. Die 50 besten Projekte aus dem deutschsprachigen Raum werden in diesem Bildband vorgestellt. Häuser des Jahres. 320 Seiten, 61,70 Euro.

Callwey Verlag
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Kommentare (5)
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Boerd240980
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Hässlicher gehts nimmer

Die guten alten häuser brechen weg... diese halbfertigen buden ohne dach passen nicht indie landschaft. Ihr möchtegern architekten habt null geschmack

Mezgolits
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Hässlicher gehts nimmer - jawohl - das meine ich auch - allerdings mit

Ihren Rechtschreibfehlern - oder doch? Und was war an den alten Häusern so gut?: Dass,
sie auch keine Solaranlagen gehabt haben? Und warum sollte jemand in ein Haus mit
Dach investieren, wenn ein Haus mit einem Dachgarten möglich wäre? Und warum
sollten Häuser mit Solaranlagen + Dachgärten oder Dachterrassen - nicht in die
Landschaft passen? Weiters meine ich: Solche Architekten haben einen sehr
guten Geschmack = für die größtmögliche Stromverschwendung. Erf. StM

Church-Hill
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Bei allem Respekt, aber die Zeit der

sich selbst verwirklichenden Architekten ist abgelaufen. Die Szene ist überwiegend im gereatrischen Alter und hat ihre Chance gehabt. Es ist an der Zeit, Häuser für die Bedürfnisse der Bewohner zu bauen.

semperubique
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teilweise wirklich gute ideen...

aber ich wünsche es jedem der stararchitekten, ein jahr lang in ihren designeten burgen auch real zu wohnen.

Mezgolits
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2. Bild:

Vielen Dank - ich meine: Wer sich nicht: Angenehmst, automatisch, billigst,
in allen Räumen an der richtigen Stelle und wenigst umweltschädlich, mit
einer thermischen Solaranlage und Wasser-Zentralheizung einheizen las-
sen möchte - soll sich mit einem: An der falschen Stelle befindlichen und
umweltschädlicheren Kaminofen - SELBST - einheizen. Erfinder Stefan M
PS: Bei zuwenig Sonnenenergie: Ergänzung mit Stückholzenergie und
ich wünsche allen ehrlichen Personen Alles Gute im Neuen Jahr 2021