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"Situation ist dramatisch"Steirische Modebranche: "Keine Aufträge, Totalausfall droht"

Die Innungsmeisterin der steirischen Modebranche, Anneliese Ringhofer, warnt vor einem Totalausfall für die Branche. Vielen Betrieben drohe das Aus, wenn die Hilfen der Regierung nicht angepasst werden.

© (c) MARC MEINAU - stock.adobe.com
 

Einen Notruf setzen die 510 Betriebe der steirischen Modebranche ab. Anneliese Ringhofer, Innungsmeisterin Mode und Bekleidungstechnik in der steirischen Wirtschaftskammer, betont am Dienstag in einer Aussendung: Der zweite Lockdown sowie die nahezu zur Gänze abgesagten Veranstaltungen in allen Bereichen machen der steirischen Mode- und Bekleidungsbranche zu schaffen. Im Frühjahr haben sich die Unternehmen demnach "noch einigermaßen über Wasser halten" können, nun drohe aber "ein finanzieller Totalausfall". Ringhofer: „Im zweiten Lockdown gab es de facto keine Aufträge und auch danach sieht es nicht besser aus. Die Ballsaison ist vorbei, bevor sie angefangen hat, niemand braucht im Moment neu angefertigte Kleider, Anzüge, Pelze oder Hüte. Wer nicht ausgeht, braucht auch keine elegante Kleidung.“ Was die Situation zusätzlich verschärfe, sei der Umstand, dass die Schließung von Hotellerie und Gastronomie bis zumindest 6. Jänner 2021 andauern werde.

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