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Trigos 2017Engagierte steirische Parade-Betriebe im Rampenlicht

Feierliche Gala in Graz: Fünf Unternehmen wurden für herausragendes gesellschaftliches Engagement mit dem CSR-Preis Trigos prämiert.

Parade der Sieger
Parade der Sieger © (c) Jorj Konstantinov
 

Rund 150 Unternehmer sowie Vertreter aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik ließen sich die Trigos-Gala in der Alten Universität in Graz nicht entgehen. "Die CSR ist Teil unserer Identität, durch den Trigos wird das Thema greifbar“ – BKS-Vorstandschefin Herta Stockbauer hat zu Beginn der diesjährigen Trigos-Streiermark-Gala nicht zu viel versprochen. CSR steht für „Corporate Social Responsibility“, also unternehmerische Verantwortung für die Gesellschaft. Jene Unternehmen, die in der Alten Universität in Graz im Rampenlicht standen, zeigen, wie vielfältig und nachhaltig dieses Engagement ausfallen kann.

Der Trigos gilt seit Jahren als wichtigster CSR-Preis des Landes und wird von vielen sozialen und wirtschaftlichen Organisationen getragen und begleitet, darunter neben der BKS Bank u. a. Caritas, Rotes Kreuz, Diakonie, Umweltdachverband, Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit, CSR-Consultants, Strasser & Strasser, respACT, Kleine Zeitung sowie Industriellenvereinigung und Wirtschaftskammer.

Die steirischen Trigos-Gewinner 2017: Trigos-Gala in Graz

Gewinner Sonderpreis „Beste Partnerschaft“

V.l.n.r.: Laudator Bernd Olbrich von der Kleinen Zeitung, Gewinnerin Maria Santner von der Anton Paar GmbH mit Projektpartner Alois Krammer von alpha nova, Laudatorin Herta Stockbauer von der BKS Bank.

(c) Jorj Konstantinov

Gewinner Sonderpreis „CSR-Newcomer“

V.l.n.r.: Laudator Wolfgang Woschitz vom Umweltdachverband, Gewinner Georg und Dagmar Kotzmuth von der dahir GmbH, Laudator Hofrat Wilhelm Himmel von der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit.

(c) Jorj Konstantinov

Ausgezeichnet als Green Event

V.l.n.r.: Regina Preslmair vom Bundesministerium für ein Lebenswertes Österreich, Stefan Hiebler, Wolfgang Edler und Wolfgang Otter von der Alten Universität, Nachhaltigkeitskoordinator des Landes Steiermark Hofrat Wilhelm Himmel.

(c) Jorj Konstantinov

Gewinner und Nominierte Großunternehmen

V.l.n.r.: Laudatorin Katharina Huber von der IV-Steiermark, Gewinner Hans Roth, Ralf Mittermayr und Robert Maierhofer von der Saubermacher Dienstleistungs AG, Laudatorin
Claudia Paulus von der Diakonie Steiermark, Nominierte Melanie Franke vom Rogner Bad Blumau.

(c) Jorj Konstantinov

Gewinner und Nominierte Kleinunternehmen

V.l.n.r.: Laudator Andreas Jaklitsch vom Roten Kreuz, Nominierter Christian Hlade von Weltweitwandern, Sieger Nobert Hackl vom Labonca Biohof, Nominierte Claudia Kapeller von RehaDruck, Laudatorin Sabine Wendlinger-Slanina von der Wirtschaftskammer Steiermark.

(c) Jorj Konstantinov

Gewinner Kleinunternehmen

Laudator Andreas Jaklitsch vom Roten Kreuz, Sieger Nobert Hackl vom Labonca Biohof, Laudatorin Sabine Wendlinger-Slanina von der Wirtschaftskammer Steiermark.

(c) Jorj Konstantinov

Gewinner und Nominierte Mittelunternehmen

V.l.n.r.: Laudator Herbert Beiglböck von der Caritas, Nominierte Katrin Hohensinner von der Frutura Obst & Gemüse Kompetenzzentrum GmbH, Gewinner Peter Giffinger von Saint-Gobain Rigpis Austria GesmbH, Nominierter Lukas Haring von Ringana GmbH, Laudator Michael Weiss von der CSR-Consultants Experts Group der Wirtschaftskammer Steiermark.

(c) Jorj Konstantinov

Gewinner Mittelunternehmen

Laudator Herbert Beiglböck von der Caritas, Gewinner Peter Giffinger von Saint-Gobain Rigpis Austria GesmbH, Laudator Michael Weiss von der CSR-Consultants Experts Group der Wirtschaftskammer Steiermark.

(c) Jorj Konstantinov

Gewinner Großunternehmen

V.l.n.r.: Laudatorin Katharina Huber von der IV-Steiermark, Gewinner Hans Roth, Ralf Mittermayr und Robert Maierhofer von Saubermacher Dienstleistungs AG, Laudatorin Claudia Paulus von der Diakonie Steiermark.

(c) Jorj Konstantinov
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"Ökologische und soziale Verantwortung"

Die diesjährigen Preisträger wussten in der mehrstufigen Juryphase besonders überzeugen. So konnte Saubermacher in der Kategorie „CSR-Engagement bei Großbetrieben“ über die begehrte Trophäe jubeln, dem Unternehmen wurde eine besonders nachhaltige „ökologische und soziale Verantwortung“ beschieden.

Saubermacher: Begründung der Jury

Saubermacher wirkt dem steigenden Müllaufkommen und der sinkenden Mülltrennmoral mit einer verstärkten "Umwelterziehung" entgegen.

Zum Beispiel werden Kunden bei der Verbesserung ihrer Umweltperformance umfangreich beraten. Aber auch das eigene Tun wird bei Saubermacher laufend nachhaltig optimiert. So ist seit 2016 ein Mobile Order Management System im Einsatz, welches die Routen der Müllwägen genauestens koordiniert. Das spart Treibstoff und reduziert die Emissionen. Saubermacher macht also mehr als nur sauber.

Es ist ein Unternehmen mit Vorbildwirkung, das seinen nachhaltigen Weg konsequent fortsetzt.

Bei den Mittelunternehmen konnte sich Saint-Gobain Rigips Austria mit Sitz in Bad Aussee durchsetzen. Geschäftsführer Peter Giffinger freute sich besonders, dass auch „ein Industrieunternehmen, ein Vertreter der old economy“ mit seinen Nachhaltigkeitskonzepten aufzeigen kann und betonte, dass Wirtschaftlichkeit und Engagement in Nachhaltigkeitsthemen kein Widerspruch sind.

 

Saint-Gobain Rigips: Begründung der Jury

Saint-Gobain Rigips konnte die Jury durch seine umfassenden nachhaltigen Maßnahmen überzeugen. Als Hersteller von ökologischen
und recycelbaren Gipsbaustoffen setzt das Unternehmen eindeutig neue Maßstäbe.

Die Jury überzeugten u.a. die kurzen Lieferwege,
das kontinuierliche Vorantreiben der Kreislaufwirtschaft, die Umwelt-Produktdeklaration und das umfangreiche Engagement für die eigenen Mitarbeiter.

Weiters arbeitet das Unternehmen mit einer der energieeffizientesten Produktionsanlagen in Europa.

Bei den Kleinunternehmen überragte der Labonca Biohof, der einmal mehr mit seiner „besonderen Kreislaufbewirtschaftung in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung“ zu überzeugen wusste.

 

Labonca Biohof: Begründung der Jury

Der Labonca Biohof zeichnet sich durch vielerlei Aspekte als Vorreiterbetrieb aus. Unter anderem tummeln sich die Tiere auf Österreichs größter Bio-Freilandhaltung, werden die Tiere absolut angstfrei geschlachtet, da Labonca das einzige EU-zertifizierte Weideschlachthaus mit direktem Weidezugang betreibt.

In der Fleischverarbeitung wird gänzlich auf Zusätze verzichtet. Weiters ist der gesamte Betrieb barrierefrei gestaltet und der Biohof steht jederzeit für interessierte Besucher offen. Dieses umfassende Nachhaltigkeitsverständnis des Betriebes überzeugte die Jury in allen Bereichen.

Würdige Preisträger gab es auch in den Sonderkategorien. Für die beste Partnerschaft wurden Anton Paar und Alpha Nova prämiert, die schon vor Jahren erfolgreich damit begonnen haben, im Unternehmen individuell ausgerichtete Beschäftigungen für Menschen mit Behinderung zu schaffen. Zudem wurde 2015 ein Bürogebäude am Firmenareal zum Quartier für 40 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge umgebaut.

Anton Paar und alpha nova

Das global agierende Unternehmen Anton Paar kümmert sich gemeinsam mit der gemeinnützigen Organisation alpha nova um die Integration von Menschen mit Beeinträchtigung in den Alltag. Gemeinsam werden seit zehn Jahren vielfältigste Maßnahmen gesetzt, um das Bewusstsein für dieses Thema intern als auch in der Öffentlichkeit voran zu treiben.

Dadurch erhalten Menschen mit Beeinträchtigung die Chance, ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten richtig einzusetzen. Ein vorbildliches Engagement, welches erfolgreich soziale Brücken baut.

Die Jury würdigt diese Leistung mit dem Sonderpreis in der Kategorie „Beste Partnerschaft“.

Für Aufsehen sorgte auch das junge, auf eine sozialökonomische Form der Hausverwaltung spezialisierte Unternehmen dahir GmbH, das den Trigos als „CSR Newcomer“ überreicht bekam.

 

dahir GmbH

Die dahir gmbH ist eine sozial ökonomische Hausverwaltung, die den Menschen und deren Bedürfnisse als Mieter in den Mittelpunkt stellt. Vor allem sozial schwächer gestellten Menschen, Flüchtlingen und Menschen mit Migrationshintergrund, wird bei der Wohnungssuche geholfen.

Gleichzeitig werden „Problemliegenschaften“ in Randgebieten aufgewertet. Das Kerngeschäft fokussiert darauf, die sozialökonomische Wertschöpfungskette zu stärken und Mietern die Möglichkeit zu geben neue Rollen zu übernehmen, zum Beispiel als Hausbetreuer, Integrationslotse oder Makler.

Dabei fungiert man als Drehscheibe und Vermittler zwischen Mietern, Behörden, Organisationen und Eigentümer. Die Jury würdigt dieses außergewöhnliche Engagement mit dem Sonderpreis „CSR-Newcomer“.

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