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Start am 1. AprilDie neue Bank der Post heißt "bank99"

Am 1. April startet mit "bank99" das neue Bank-Angebot der Post, die nach eigenen Angaben mit ihren knapp 1800 Geschäftsstellen auch zukünftig einen Beitrag zur „Bank-Nahversorgung“ leisten möchte.

Post-Generaldirektor Georg Pölzl
Post-Generaldirektor Georg Pölzl © (c) APA/HANS PUNZ (HANS PUNZ)
 

Die Post AG hat bei ihrer Jahresauftaktveranstaltung für Führungskräfte ein, wie es in einer Aussendung heißt, "lange gehütetes Geheimnis" gelüftet: Der Name der neuen Post-Bank lautet "bank99". Der Startschuss fällt am 1. April.

Das Bankangebot soll nach dem Aus der Kooperation mit der Bawag weiterhin Finanzdienstleitungen umfassen. Die Post leiste "mit ihren knapp 1800 bestehenden Geschäftsstellen auch zukünftig einen Beitrag zur 'Bank-Nahversorgung' im Land und bietet damit ein einzigartiges und flächendeckendes Netz in ganz Österreich", wird betont.

Ab 1. April 2020 biete die Post mit der bank99 in ihren eigenbetriebenen Filialen Bank- und Finanzdienstleistungen an, die Post Partner folgen dann mit 4. Mai 2020. „Mit der bank99 sprechen wir 99 Prozent der Menschen in Österreich an, die sich sowohl eine Digital- als auch eine Filial-Bank wünschen“, so Post-Generaldirektor Georg Pölzl. Mit der neuen Bank schaffe die Post "für potenzielle Kunden Anlaufstellen in ganz Österreich – mit kurzen Wegen, verständlichen Angeboten und persönlicher Beratung zu attraktiven Öffnungszeiten".

Kooperation mit Grawe

Die Post hat im April 2019 die Übernahme von 80 Prozent der zur Grazer Wechselseitigen (GraWe) gehörenden Brüll Kallmus Bank bekanntgegeben.

Damit wurde nach der Trennung von der BAWAG die rechtliche Basis für ein eigenständiges und flächendeckendes Finanzdienstleistungsangebot geschaffen. Ein geplantes Joint Venture mit der deuschen FinTech-Gruppe war zuvor geplatzt.

„Viele Banken dünnen ihre Standorte aus – wir gehen einen anderen Weg. In unseren knapp 1800 bestehenden Geschäftsstellen bieten wir mit der bank99 ab April eine weitere posteigene Dienstleistung an und stehen für 99 Prozent  der Österreicherinnen und Österreicher mit persönlichem Service insbesondere in ländlichen Gegenden für Bank- und Finanzprodukte zur Verfügung. Und wir werden die besten Öffnungszeiten der Branche haben“, ergänzt Pölzl. Dadurch bleibe auch in Zukunft die tragenden Säulen des Filialnetzes bestehen: "Postdienstleistungen, Telekommunikation, Bank und Energieservices."

Kooperation mit Grawe

Die Post hat im April 2019 die Übernahme von 80 Prozent der zur Grazer Wechselseitigen (GraWe) gehörenden Brüll Kallmus Bank bekanntgegeben.

Damit wurde nach der Trennung von der BAWAG die rechtliche Basis für ein eigenständiges und flächendeckendes Finanzdienstleistungsangebot geschaffen. Ein geplantes Joint Venture mit der deuschen FinTech-Gruppe war zuvor geplatzt.

Kommentare (8)

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tenke
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Die Frage, die sich mir immer wieder stellt,

wie kann eine Ein-Mann-Bank-Post-Filiale die Themenbereiche Post - Kommunikation - Bank - Energie KOMPETENT abdecken? Es muss einfach irgendwo Fachwissen auf der Strecke bleiben, wenn einer Experte für alles ist.

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hansi01
1
0
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99

Originäler geht's nicht. Der Boni ist gesichert

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gonde
1
11
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"bank99", wie originell!

.

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fred4711
0
8
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naja, der erste vorschlag war ja bank 69,

wurde aber aus mir unbekannten gründen verworfen

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freeman666
0
11
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Perfekt!

Unsere personenbezogenen Daten haben sie ja schon! 😉

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GeorgJosef
12
9
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Horror pur !

Ich verkaufe heute noch meine paar Postaktien......

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crawler
2
8
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das würde

ich nicht machen. Aktionäre sind die einzigen die immer gut bedient wurden.

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levis555
13
7
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Für jeden, der jetzt nicht unbedingt dem neoliberalen Gedankengut frönt,

aber seine 7 Zwetschken beisammen hat, wird eine Kundenverbindung mit diesem Konstrukt absolut unmöglich sein...

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