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BilligairlineRyanair wehrt sich vor Gericht gegen drohende Streiks

In Irland und Großbritannien droht am Donnerstag und am Freitag ein Ausstand, in Portugal will das Kabinenpersonal streiken. Ryanair hofft auf Gericht in London.

© (c) AP (Martin Meissner)
 

Neue Streiks bei Ryanair: Die portugiesische Gewerkschaft des Kabinenpersonals hat zu einem fünftägigen Arbeitskampf bei dem irischen Billigflieger mit Beginn heute (Mittwoch) aufgerufen, wie die portugiesische Nachrichtenagentur Lusa meldete.

An diesem Donnerstag und Freitag wollen zudem die irischen und britischen Piloten die Arbeit niederlegen, um ihrer Forderung nach höheren Gehältern und besseren Arbeitsbedingungen Nachdruck zu verleihen.

Zahlreiche Flugusfälle drohen

In beiden Ländern versuchte die Airline in letzter Minute, die Pilotenstreiks vor Gericht zu stoppen. Die Entscheidungen der Richter in Dublin und London standen am Mittwochvormittag noch aus. Im Falle von Streiks könnten zahlreiche Flüge in Europa ausfallen oder mit großer Verspätung starten, warnte die Airline.

Für Portugal erwartet Ryanair aber keine beträchtlichen Störungen, da die Fluggesellschaft einen von der Regierung vorgeschriebenen Mindestflugdienst eingerichtet habe, wie Lusa weiter meldete. Die dortige Gewerkschaft Sindicato Nacional do Pessoal de Voo da Aviação Civil (SNPVAC) kritisierte allerdings den vorgeschriebenen Mindestservice als einen weiteren Versuch der Regierung, das Recht auf Streiks zu untergraben.

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