Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

BilanzErfolgreichstes Geschäftsjahr überhaupt für Kärntner SW Umwelttechnik

Das börsenotierte Kärntner Familienunternehmen profitierte vom Bauboom im Bereich Wohnbau, Kanalisation und Entwässerung. Der Umsatz stieg um 26 Prozent. Die Progonse für dieses Jahr ist schwierig: wegen Corona.

Vorstandsmitglied Klaus Einfalt: "Bestätigung unseres Kurses" © KK
 

Mit einer Umsatzsteigerung von 26 Prozent und ausgezeichneten Ergebniszahlen erwirtschaftete die Kärntner SW Umwelttechnik zum zweiten Mal in Folge das erfolgreichste Geschäftsjahr in der Geschichte des Unternehmens. Der Bauboom führte zu einer hohen Auftragslage in allen Geschäftsbereichen, berichtet Vorstand Klaus Einfalt. Industrie- und Gewerbebetriebe investierten kräftig im Bereich Hoch- und Wohnbau. Dazu kamen Projekten aus Kanalisation und Entwässerung sowie Straßen- und Bahninfrastruktur.

Der Werksausbau in der ungarischen Stadt Alsózsolca und die erfolgreich platzierte Kapitalerhöhung waren Höhepunkte des Geschäftsjahres 2019. Bei der Kapitalerhöhung im Dezember wurden alle 66.000 Neuen Aktien gezeichnet. „Wir sehen das rege Interesse an den Unternehmensanteilen als Bestätigung unseres Kurses“, so Einfalt.

Dividendenvorschlag

Der Vorstand und der Aufsichtsrat werden nach derzeitigem Stand der Hauptversammlung eine Dividende von EUR 0,60 je Aktie vorschlagen. Die aktuelle Sondersituation – bedingt durch das Coronavirus – kann es jedoch kurzfristig erforderlich machen, der Hauptversammlung einen geänderten Dividendenvorschlag vorzulegen.

Familienunternehmen

Das 1910 gegründete Familienunternehmen SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG, seit 1997 an der Wiener Börse notiert, entwickelt und produziert Betonfertigteile für den Auf- und Ausbau der Infrastruktur über und unter der Erde.

Seit mehr als 105 Jahren in Österreich, 25 Jahren in Ungarn und 15 Jahren in Rumänien.

Der Umsatz stieg von 77 auf 97 Millionen Euro. Das EBIT stieg um 55 Prozent auf 11,6 Millionen Euro. Das Ebitda beläuft sich auf 15,4 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Steuern stieg 9,6 Millionen Euro. Das Ergebnis nach Steuern ist nahezu doppelt so hoch wie im Vorjahr und liegt bei acht Millionen Euro. Das Eigenkapital konnte auf 16,6 Millionen Euro verdoppelt werden. Dadurch stieg die Eigenkapitalquote auf 18 Prozent.

Und Corona?

„Wir befassen uns intensiv damit, die wirtschaftlichen Auswirkungen von Corona abzufedern“, sagt Einfalt. „Wir evaluieren die Situation laufend und werden alle Schritte im Sinne der Gesundheit unserer Belegschaft sowie des Unternehmens selbst setzen."

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

georgXV
0
2
Lesenswert?

???

es ist schon verrückt, daß eine Firma mit einem vergleichsweise sehr, sehr kleinen Jahresumsatz von unter 100 Mio € an der Börse notiert ist / gehandelt wird.