Energiekonferenz der Kelag Erneuerbare: Es liegt jetzt viel in der Hand der Bundesländer

Gleich mehrere hochkarätige Referenten waren bei der Konferenz "Erneuerbare Energie" der Kelag in Velden vertreten. Zentrales Thema: Wie die Energiewende 2030 doch noch gelingen kann.

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Friedrich Schneider, Hubert Simbürger, Manfred Freitag, Jürgen Schneider, Armin Grunwald und Moderator Uwe Sommersguter © Hipp
 

"Die Zeit der Zielsetzungen liegt hinter uns. Jetzt geht es um die Umsetzungen", erklärte Jürgen Schneider, Leiter der Sektion "Klima und Energie" im Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie. Er war einer der Referenten bei der Konferenz Erneuerbare Energie der Kelag am Mittwoch im Casineum in Velden. Die zentrale Frage war, ob und wie es gelingen kann, die Energiewende 2030 zu schaffen.

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richeseb
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Das Hauptproblem

ist, dass die EVU Energiepolitik machen wollen. Sie haben rein wirtschaftliche Interessen. Von 6TWh zusätzlich zu schwafeln ohne aufzuschlüsseln, wie sie erzeugt werden sollten, ist schon fahrlässig. Bei CO2 Einsparungen muss es in erster Linie darum gehen, Verkehr zu verringern und Lasten auf die Schiene zu bringen. Kärnten hat Potential bei PV und Solarenergie, da wären marktgerechte Einspeisetarife anzubieten und im Pumpspeicherbereich. Das größte Potential liegt aber im Bereich der Energieeinsparung. Hierin ist zu investieren! Aber natürlich wollen alle am Milliardenkuchen der Förderungen durch das EAG mitnaschen und weiter ausbauen.