Neuer RekordRallye fortgesetzt: Bitcoin steigt erstmals über 66.000 US-Dollar

Auf der Handelsplattform Bitstamp wurde am Mittwoch ein Höchstpreis von 66.187 Dollar erreicht.

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© (c) AFP (OZAN KOSE)
 

Der Bitcoin ist auf einen Rekordstand geklettert. Die älteste und nach Marktwert größte Kryptoanlage Bitcoin stieg am Mittwoch erstmals über 66.000 US-Dollar (56.628,06 Euro). Auf der Handelsplattform Bitstamp wurde am Nachmittag ein Höchstpreis von 66.187 Dollar erreicht. Zu Jahresbeginn hatte der Bitcoin lediglich bei rund 30.000 Dollar notiert. Auch andere Digitalwerte wie Ether legten im Kurs zu.

Händler verwiesen auf den Handelsstart des ersten börsengehandelten Bitcoin-Fonds in den USA. Das Finanzprodukt mit dem Titel Proshares Bitcoin Strategy ETF war am Dienstag an der Börse gestartet. "Die Preisfantasien der Anleger haben nun neue Nahrung erhalten", schreibt Bitcoin-Experte Timo Emden von Emden Research. Die Schleusen des ETF-Marktes seien für den Krypto-Markt spätestens seit Dienstag geöffnet. Der erste Bitcoin-ETF an der Wall Street könnte laut Emden Kryptowährungen endgültig "salonfähig" machen.

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joe1406
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Kurze Überlegung

Das sagt viel über das "traditionelle" Währungssystem aus. Bitcoin hat keinerlei wirtschaftliche Grundlagen, keinen Wert, das einzige Argument ist, es wird davon maximal 21.000.000 geben. Die Anzahl ist technisch künstlich begrenzt und niemand wird das ändern können - auch nicht die Mächtigsten der Welt. Und so eine "Währung" ist jetzt 66.000 mal so viel Wert wie der US Dollar und 57.000 mal so viel wert wie der Euro. Das zeigt auf welch schwachen Beinen das traditionelle Währungssystem steht.

scionescio
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@joe: es zeigt vielleicht auch, wie viele ahnungslose Menschen diesen Planeten bevölkern ...

... und sich jeden Schmarrn einreden lassen - wenn man die geballte Dummheit für sich mobilisieren kann, kann man nicht nur Wahlen gewinnen, sondern auch ordentlich Kassa machen.

Man darf aber nie vergessen: Geld entsteht nicht aus dem Nichts - es wird nur umverteilt: in diesem Fall von leichtgläubigen Glücksrittern zu ein paar gerissenen Geschäftemachern ... bis die Blase irgendwann platzt (Stichwort scharze Tulpen).

joe1406
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Das stimmt schon ...

Aber wir haben ja vor kurzen erlebt dass fast das "traditionelle" Finanzsystem kollabiert wäre. Das ist auch nur auf "Vertrauen" aufgebaut. Und als Merkel gesagt hat alle Guthaben sind gesichert, war das auch nur eine Aussage für "Dumme", die allerdings mit Milliarden Geld vom Steurzahler das Kartenhaus wieder gerettet hat. Also so klar ist nicht wer die "Dummen" sind. Den Bitcoin kann man nur verbieten um ihn zu killen, wenn aber da große Anleger investiert sind wird sich die Politik nicht drübertrauen.