Im August Erstmals mehr neue Autos mit alternativem Antrieb zugelassen

Elektro- und Hybridantriebe waren am österreichischen Automarkt im August erstmals gefragter als klassische Diesel- und Benzinmotoren. In Summe ging die Anzahl der Neuzulassungen deutlich zurück.

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E-Autos legen bei den Neuzulassungen deutlich zu
E-Autos legen bei den Neuzulassungen deutlich zu © mpix-foto - stock.adobe.com (THORSTEN MALINOWSKI)
 

Im August wurden deutlich weniger neue Autos zugelassen, darunter fanden mehr Pkw mit Elektro- oder Hybridantrieb den Weg auf Österreichs Straßen als Pkw mit Benzin- bzw. Dieselmotor. Autos mit alternativem Antrieb lagen damit erstmals vor den konventionellen Antriebsformen, teilte Statistik Austria-Generaldirektor Tobias Thomas am Donnerstag mit. Der Rückgang bei Pkw-Zulassungen betrug 15,1 Prozent, bei Kfz allgemein gab es ein Minus von 5,3 Prozent auf 29.216 Fahrzeuge.

Von den 17.719 neu zugelassenen Pkw hatten 42,2 Prozent einen elektro- oder hybriden Antrieb. Von diesen hatten 3.200 einen Elektroantrieb, 3.272 einen Benzin-Hybridantrieb und 998 einen Diesel-Hybridantrieb. Im Jahresvergleich gab es bei den reinen Elektroautos fast eine Verdreifachung, die Hybridantriebe legten rund um die Hälfte zu. 35,1 Prozent der Neuzulassungen werden mit Benzin betrieben, das entspricht einem Rückgang um ein Drittel. Nur mehr 22,7 Prozent sind Diesel-Fahrzeuge, das ist um die Hälfte weniger als vor einem Jahr.

Jänner bis August 2021: Top 20 Neuwagen

Platz 20: Renault Megane

Mit 1858 verkauften Stück und einem Marktanteil von 1,1 Prozent kämpft sich der Renault Megane auf den 20. Platz. Er fährt ein Plus von 24,9 Prozent ein.

RENAULT

Platz 19: BMW X1

Auf Platz 19 landet der BMW X1 mit einem Plus von 10,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr: 1919 Stück wurden verkauft, damit hält er einen Marktanteil von 1,1 Prozent.

BMW

Platz 18: Seat Ateca

2056 verkaufte Stück bedeuten für den Seat Ateca ein Minus von 11,6 Prozent, einen Marktanteil von 1,2 Prozent und den 18. Platz in der Zulassungsstatistik.

SEAT

Platz 17: Hyundai Tucson

Mit einem Plus von 22 Prozent holt sich der Hyundai Tucson den 17. Platz. 2173 Stück wurden verkauft, der Marktanteil liegt bei 1,3 Prozent.

HYUNDAI

Platz 16: VW ID.3

Auf Platz 16 fährt der VW ID.3. 2192 Stück wurden verkauft, sein Marktanteil liegt bei 1,3 Prozent.

VOLKSWAGEN

Platz 15: Skoda Karoq

Platz 15 gehört dem Skoda Karoq, der heuer bislang 2205 Kunden fand und damit einem Marktanteil von 1,3 Prozent kassiert. Das ist ein Plus von 2,2 Prozent.

SKODA

Platz 14: Seat Arona

Platz 14 geht an den Seat Arona: Er holt sich 2321 Verkäufe, einen Marktanteil von 1,3 Prozent und ein Plus im Vergleich zum Vorjahr von 12,8 Prozent.

SEAT

Platz 13: Seat Leon

Der Seat Leon landet mit einem Plus von 23,9 Prozent auf den 13. Platz. Das entspricht 2335 verkauften Stück und einem Marktanteil von 1,4 Prozent.

SEAT

Platz 12: Dacia Sandero

Dacias neuer Kleinwagen Sandero fährt den zwölften Rang ein. 2346 verkaufte Stück machen 1,4 Prozent Marktanteil und ein Plus von 75,1 Prozent aus.

DACIA

Platz 11: VW Tiguan

Der VW Tiguan hat mit einem Plus von 10,9 Prozent den elften Platz verteidigt. Die Bilanz: 2476 Stück und ein Marktanteil von 1,4 Prozent.

VOLKSWAGEN

Platz 10: Tesla Model 3

Auf den zehnten Rang schafft es das Model 3 von Tesla mit 2724 Stück und 1,6 Prozent Marktanteil. Das ist ein Plus von 89,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

TESLA

Platz 9: VW T-Cross

Der VW T-Cross hat mit 2752 Stück den neunten Platz und 1,6 Prozent Marktanteil erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Minus von 0,5 Prozent.

VOLKSWAGEN

Platz 8: Seat Ibiza

Der Seat Ibiza ergattert den achten Platz. Vom Spanier wurden heuer bisher 3015 Stück abgesetzt. Marktanteil: 1,8 Prozent bei einem Plus von 37,8 Prozent.

SEAT

Platz 7: VW Polo

Der VW Polo landet auf Platz 7: 3098 Kunden haben sich heuer bisher für den Wolfsburger entschieden. Das macht einen Marktanteil von 1,8 Prozent und ein Minus von 23,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

VOLKSWAGEN

Platz 6: Skoda Fabia

Ein Minus von 11,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr kassiert der Skoda Fabia. Mit 3143 verkauften Stück landet er auf Platz 6 mit einem Marktanteil von 1,8 Prozent.

SKODA

Platz 5: VW Bus

Auf den Platz 5 parkt der VW Bus: Mit 3175 Stück fährt er einen Marktanteil von 1,8 und ein Plus von 21,3 Prozent ein.

VOLKSWAGEN

Platz 4: VW T-Roc

3482 VW T-Roc wechselten heuer den Besitzer. Das macht 2 Prozent Marktanteil, ein Plus von 8,1 Prozent und den vierten Platz in der Zulassungsstatistik.

VOLKSWAGEN

Platz 3: VW Golf

Der VW Golf hat seinen angestammten Spitzenplatz verloren und fällt auf Rang 3 zurück: Mit 3818 verkauften Stück hält er einen Marktanteil von 2,2 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Minus von 5,1 Prozent.

VOLKSWAGEN

Platz 2: Skoda Octavia

2020 war er das meistverkaufte Auto Österreichs - und auch heuer hatte der Skoda Octavia bisher die Nase vorn, ist jetzt aber auf Platz 2 zurückgefallen. 4169 neue Besitzer hat der Bestseller 2021 gefunden, das macht 2,4 Prozent Marktanteil und ein Minus von 19,9 Prozent.

SKODA

Platz 1: Fiat 500

Paukenschlag an der Spitze: Platz 1 geht in einem Zwischensprint an die Fiat-500-Familie: Vom Kleinwagen 500, der neuen elektrischen Variante, dem SUV 500X und dem Van 500L wurden heuer bisher 4573 Stück abgesetzt. Das entspricht einem Plus von 47,5 und einem Marktanteil von 2,7 Prozent.

FIAT
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40 Prozent weniger Pkw als im Vorkrisen-August

Im Vergleich zum Vorkrisenmonat, dem August 2019, wurden sogar 40,7 Prozent weniger Pkw und 26,6 Prozent weniger Kfz zugelassen.

Auch in den ersten acht Monaten des Jahres zusammen wurden um gut ein Viertel weniger Pkw zugelassen als im Vorkrisenzeitraum 2019. Die 172.017 neuen Pkw bedeuteten zwar einen Zuwachs um 8,5 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres, aber einen Rückgang um 27,5 Prozent gegenüber 2019. Diesel wurden um die Hälfte weniger als im Vorjahr zugelassen und um mehr als ein Viertel weniger als im gleichen Zeitraum vor der Krise. Der Rückgang bei Benzinern betrug im Vergleich zum Vorjahr nur 6,3 Prozent, im Vergleich zu 2019 aber fast die Hälfte. Im Gegensatz dazu kamen rund drei Mal so viele Fahrzeuge mit Elektroantrieb auf Österreichs Straßen, auch bei Hybrid-Fahrzeugen gab es starke Anstiege.

Kommentare (14)
hbratschi
1
3
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wen wundert's?...

...die autokäufer werden langsam aber sicher genötigt, dem irrweg der akkuautolobby zu folgen. außer dass die abhängigkeit von den chinesischen akkubauern immer größer wird, bewirkt es auch sonst nichts positives, denn "grün" ist daran genau gar nix...

pescador
5
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Erstmals mehr neue Autos mit alternativem Antrieb zugelassen

Dank Förderungen hauptsächlich im Kommerzbereich als Dienstfahrzeug. E-Autos müssen aber schnell auch ohne Förderungen leistbar werden.

lamagra
1
8
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20 Top Neuwagen

Jetzt frage ich mich allerdings, wie oben genannte Zahlen zusammenkommen?
Von den 20 Top Neuwagen war nur der ID-3 (Platz 16) und der Tesla Model 3 (Platz 10) in der Wertung. Der Rest ist Benziner oder Diesel!
In Zahlen wurden lt. dieser Aufstellung (Jänner-August) genau 50914 Benzin/Diesel gekauft und 4916 reine Elektroautos.

Miraculix11
3
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Ist doch ganz einfach

Wenn ein (meist nicht genutzter ) Hybrid an Bord ist dann zählt das Auto in diese Kategorie und wird gefördert :-)

redbull
2
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Es geht bei dieser

Rechnung NUR um den August, und Hybrid-Autos werden zu den alternativen Antrieben gezählt. Damit ist Elektro+Hybrid vor Benzin vor Diesel.
Benzin und Diesel zusammengerechnet ergeben allerdings mehr Neuzulassungen als die alternativen Antriebe.

melahide
20
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Schauen wir

Ob trotz Propaganda der Verbrenner Lobby der Trend zur E-Mobilität anhält. Lustig fand ich auch die Beilage des neuen Mateschitz Magazines in der Kleinen Zeitung. Das Cover, dann die Aussagen vom „Verbrenner-Papst“ …“E-Autos sind schlecht. Der Strommix. Wir sollten synthetische Kraftstoffe nutzen“. Ja passt e. Wie werden synthetische Kraftstoffe erzeugt? Oj. Da braucht man Energie. Ist das nicht etwa der gleiche Strommix?

Stratusin
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Was ist an seiner Aussage falsch?

Bite um Erklärung von den Daumen runter!

redbull
6
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Synthetische Kraftstoffe

sind viel zu teuer.

Stratusin
7
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Ist das ein allgemeine Feststellung,

oder die ANTWORT auf was?

lamagra
6
6
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Eben nicht!

E-Fuels werde, so der Ansatz für grüne Technologie, durch Wind- und Solarenergie gewonnen. Eben dann wann diese zu Verfügung steht, um dann die Energie (eben E-Fuels) zu Verfügung zu haben, wenn man sie braucht.
E-Autos werden in Normalfall in der Nacht geladen, wenn nunmal keine Sonne scheint, damit fällt diese Energiequelle grundsätzlich mal weg. Auch die Windkraft ist, durch die fehlende Sonneneinstrahlung und die dadurch fehlende Thermik viel geringer als am Tag.
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Der größte Vorteil ist jedoch, dass wir weder überteuerte neue Technologien für die Fahrzeuge brauchen, noch das wir Unmengen an Zeit beim Tankvorgang sparen.

lamagra
3
12
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42,2 Prozent einen elektro- oder hybriden Antrieb

???
Also sind jetzt 42.2% eine Mehrheit? Naja, merkwürdige Ansicht von Mathematik und Statistik!

mschloegl
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Wobei auch Hybride

einen Verbrenner an Bord haben.

petera
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Nächstes Jahr sind es dann halt 70%

Das Verbrenner-Kfz ist mittelfristig tot.

Stratusin
4
0
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Die 70% glaube ich nicht!

Es werden +- 50 % sein.