Gefragte Sicherheitslösungen Wenn Beschützer zu Hackern werden: Cyberangriff lässt Betriebe zittern

Der Cyberangriff auf eine US-Firma lässt weltweit Betriebe zittern. Digitale Sicherheitskonzepte sind begehrt, getüftelt wird an diesen auch in Premstätten. Mit origineller Methode. Auch Cyber-Security-Hotline der WK stark nachgefragt.

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Mehrere Hundert betroffene Unternehmen in Deutschland und eine schwedische Supermarktkette, die 800 Filialen schließen musste. In Summe, so lautete der Tenor der letzten Tage, könnten weltweit gar Tausende Firmen von den Folgen des jüngst bekannt gewordenen Cyberangriffs auf die US-amerikanische IT-Firma Kaseya betroffen sein. Die Attacke beansprucht eine Hackergruppe namens „REvil“ für sich.
Die Cyberkriminellen kaperten dabei zunächst Kaseya und erlangten Kontrolle über dessen viel verwendete Software-Management-Plattform VSA. In Folge wurden die Computersysteme von Kaseya-Kunden via VSA mit schädlicher Software infiltriert, was wiederum zu verschlüsselten Abrechnungssystemen führte. Nächster Schritt waren Lösegeldforderungen in Millionenhöhe. Von einer „neuen Qualität“ digitaler Angriffe ist jetzt die Rede. Einerseits traf der heimtückische „Lieferkettenangriff“ mit einem Schlag über 1000 Firmen, andererseits kommen nun Betriebe zum Handkuss, die selbst eigentlich gar nichts falsch gemacht haben.

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