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Logicdata und Jiecang Millionenschwere Übernahme: Chinesen kaufen in Deutschlandsberg zu

Der in Shanghai börsennotierte Spezialist für Möbelkomponenten, Jiecang, übernimmt um rund 79,2 Millionen Euro das Deutschlandsberger Technologieunternehmen Logicdata. Das Unternehmen mit seinen rund 270 Mitarbeitern bleibt eigenständig, es werden 20 Millionen Euro in weiteres Wachstum investiert.

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Logicdata-Hauptsitz in Deutschlandsberg
Logicdata-Hauptsitz in Deutschlandsberg © Logicdata
 

Die Entwicklung des 1994 gegründeten Deutschlandsberger Unternehmens Logicdata ist mehr als bemerkenswert. Spezialisiert auf elektronische und smarte Lösungen für Antriebe und Steuerungen bei "intelligenten Heim- und Büro-Möbeln", konnten die Steirer zahlreiche Preise gewinnen und sich auch international erfolgreich positionieren. Neben der Zentrale in Deutschlandsberg betreibt das Unternehmen mit seinen rund 270 Mitarbeitern, gut 180 in der Steiermark, auch eine Niederlassung in Grand Rapids (Bundesstaat Michigan), einem Zentrum der amerikanischen Möbelindustrie. Diese Präsenz, vor allem in Europa und Nordamerika, ist neben dem umfassenden Know-how, etwa auch im Software-Bereich, einer der Hauptgründe, warum nun der chinesische Hersteller Jiecang in der Steiermark zukauft.

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JohannAmbros
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100% China....

....das ist der Anfang vom Ende dieser Firma in Deutschlandsberg. Hoch hinaus und dann in die Arme der Chinesen. Das nenn ich Visionär. Die armen MA.

Sam125
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100% China!? Und was bitte jetzt?? Sollen wir uns darüber auch noch freuen,dass

wir all unser geistiges Wissen um Produktion, Fertigung und vorallen auch das "Herzblut" vieler Mitarbeiter, an China verlieren!Es ist ja bekannt,dass meist nach dem Auslaufen der Jobgarantieen,bei fast jeder Firma die sich China einverleibt hat,zumindest die Produktion nach China verlegt wurde!Unsere teuren und geschulten Mitarbeiter werden nur so lange geduldet und gebraucht,bis in China die Arbeiter von dem Österreichern gut eingeschult worden sind! Danach flattern "blaue Briefe" ins Haus der Leute! Und Tschüss! Bitte wie kann man das überhaupt zulassen!?

petera
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"Synergien in der Fertigung"

klingt für die Mitarbeiter eher wie eine gefährliche Drohung.

Zum Schluss wird die einzige Synergie die Schließung des Standorts sein, da man woanders billiger produziert und auch die Forschung wird ausgeblutet, da Know-how abgezogen wird.

ARadkohl
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Komisch

Erst wenn es übernommen ist, stehts in der Zeitung?

petera
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Die Verhandlungen laufen ja im Geheimen

Sonst gäbe es schon zuvor zuviel "Störfeuer".

egubg
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Die guten Chinesen!

Wahrscheinlich wird die Belegschaft zum Feiern über die garantierte Arbeitsplatzsicherung durch die Chinesen gezwungen, freiwillig wird es kaum sein, - Spielberg dient sicher als Beispiel für die Zukunft, dort sind leere Fabrikshallen und nich mehr vorhandene Arbeitsplätze nach Verkauf einer Fa, an China zu besichtigen.
Es ist ein Schande und ein wirtschaftlich - politisches Verbrechen mit einer die Welt bedrohenden Diktatur noch immer Geschäfte zu machen.

Reipsi
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Jo jo verkaufts

nur Alles .

beneathome
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2 Gewinner

Das Managament und die Chinesen und viele Verlierer. Österreich, die Belegschaft und die europäische Wirtschaft, die Menschheit, die Natur.
Eine Frage der Zeit bis sie das Werk heruntergefahren haben und in China oder SOA weiter betreiben.
Und Europa redet und redet und redet…..

TrailandError
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Warum

Man derartige Geschäftsverkäufe nicht gesetzlich verbieten kann entzieht sich meiner Vorstellungskraft. Liebe Politiker das wäre mit höchster Dringlichkeit zu behandeln- schlaft ihr in der Pendeluhr????? Wollt ihr nicht Innovation, Kaufkraft und langfristigen Wohlstand ? ( Auch eure Gehälter werden v heimischen Betrieben bezahlt! Lernt ihr nix von der Geschichte??? Es gibt das Match China(leben um zu arbeiten, autoritär, Überwachung…) gegen das Model Europa(Freiheit, arbeiten um zu leben, Schutz, Achtung des Einzelnen) Wo seit ihr , die aufschreien liebe Volksvertreter???????

Saufnix
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Weg mit dem Know How

passt eh, die Belegschaft darf sich schon neue Jobs suchen. Jetzt schnell den großen Reibach machen, hinter mir die Sintflut...Österreich der Global-Player ;-)....
Bis jetzt hat langfristig noch kein Betrieb überlebt, der von den Chinesen gekauft wurde...

Im Zuge von One Belt geht Österreich mit - bis jetzt hat außer den Chinesen noch keiner langfristig damit verdient.

Weiter so, weg mit dem Know How....wir in Österreich haben, dank Facharbeiterschwemme eh genug, Hinzu kommen dann noch die Performer, die man durch die Matura geprügelt hat und mit aller Gewalt ins Zwangsstudium gesteckt hat.... R.I.P DL / R.I.P Ausria...

petera
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Ich bin auch enttäuscht

Es ist aber egal ob an Chinesen, Schweden oder sonst jemand aus dem Ausland verkauft wird. Die Niederlassungen in der Peripherie werden immer weniger Bedeutung haben als jene im Heimatland des Eigentümers. Ein paar hundert Meter entfernt hat man es schon sehen können mit PPC in Frauental.

Sobald das Know-how abgezogen ist und/oder es nicht max. gut läuft bzw. auch fragwürdige Manager mit äußerst fragwürdigen Entscheidungen eingesetzt werden, geht es bergab.

Ich hoffe, dass es bei Logicdata anders läuft, aber ich befürchte nicht, da mit neuen Eigentümern meistens auch die enge Verbundenheit zum Unternehmen und deren Mitarbeitern verloren geht. Vor allem wenn auch der (Arbeits) Kulturkreis ein ganz anderer ist.

petera
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Ich finde das auch enttäuschend

Es ist aber egal ob an Chinesen, Schweden oder sonst jemand aus dem Ausland verkauft wird. Die Niederlassungen in der Peripherie werden immer weniger Bedeutung haben als jene im Heimatland des Eigentümers. Ein paar hundert Meter entfernt hat man es schon sehen können mit PPC in Frauental.

Sobald das Know-how abgezogen ist und/oder es nicht max. gut läuft bzw. auch fragwürdige Manager mit äußerst fragwürdigen Entscheidungen eingesetzt werden, geht es bergab.

Ich hoffe, dass es bei Logicdata anders läuft, aber ich befürchte nicht, da mit neuen Eigentümern meistens auch die enge Verbundenheit zum Unternehmen und deren Mitarbeitern verloren geht. Vor allem wenn auch der (Arbeits) Kulturkreis ein ganz anderer ist.

https://www.meinbezirk.at/deutschlandsberg/c-wirtschaft/so-kam-es-zur-schliessung-des-ppc-werks-in-frauental_a2397526#:~:text=Der%2029.,das%20seit%20Monaten%20gek%C3%A4mpft%20wurde.&text=Dabei%20stellt%20das%20Frauentaler%20Werk,keine%20Porzellanmanufaktur%20auf%20der%20Welt.

criticus11
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Schrecklich

Für Österreich; PIA, jetzt Logicdata, das nenn man Ausverkauf und wertvernichtung für unser Land

Sicherheitsfachkraft
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Ja, ja Voreilig!

Jetzt ab bissel a Geld, nachher a bissi mehr Geld!

Aber was ist in 2, 3, 5, vielleicht 8. oder dann in 10 Jahren???????

Dann sind 2, 3, oder 4 "über den großen Teich, mit super viel Geld, aber was bleibt, Euch, oder uns hier in Österreich?????
Vorher viel kow how, jetzt die ANDEREN, über dem Teich!

Herzliche Gratulation!

TrailandError
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Äußerst kurzsichtig!

Jeder der irgend ein Know-how an die Chinesen verkauft bucht damit exklusiv damit billige Konkurrenz, die dann den Standort Europa/ Austria aushungert. Damit werden wir endgültig unsere Arbeit und damit unseren Wohlstand verlieren. Schöne neue Welt- herrlich autoritäres Chinasystem?! Überwachungsstaat! 12 Tage Urlaub im Jahr….etc..etc……

Patriot
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Tuts nur fest an die Chinesen verkaufen!

Dann geht's euch auch so, wie der ATB in Spielberg! Die Chinesen wollen nur euer Know-how, dann wird zugesperrt.

criticus11
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Sie haben Recht

Nur bei ATB war kein KnowHow zu holen, bei LD schon

derleobner
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Kann ich nur bestätigen, hatte

damit beruflich zu tun. Das Ergebnis ist genau jenes welches hier beschrieben wurde. Auch die Firma in Deutschlandsberg, wird diese Erfahrung machen. Die Politik interessiert sich nicht für die geopolitische Entwicklungen.