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Forschungszentrum PCCLForscher aus Leoben sorgen für Roboter-Revolution in der Industrie

Selbstlernende Robotertechnologie mit künstlichem Sehsinn, die mikroskopisch kleine Fehler auf Oberflächen sekundenschnell erkennt: Know-how aus dem Leobener Forschungszentrum PCCL sorgt international für Aufsehen.

Leiter des PCCL-Forschungsbereichs Dieter P. Gruber mit seinem in Leoben entwickelten Hochgeschwindigkeitsroboter
Leiter des PCCL-Forschungsbereichs Dieter P. Gruber mit seinem in Leoben entwickelten Hochgeschwindigkeitsroboter © PCCL
 

Vier bis neun Sekunden – mehr Zeit benötigt der Roboter nicht. Mithilfe zahlreicher Sensoren scannt er die Oberfläche eines kompliziert geformten Bauteils von allen Seiten ab und liefert hochpräzise Bilddaten, die mittels künstlicher Intelligenz automatisch und in höchster Präzision ausgewertet werden. Möglich macht das alles eine Innovationsleistung des Polymer Competence Centers Leoben (PCCL) in Kooperation mit Partnern aus Industrie und Forschung. Entwickelt wurde ein „sehender“, universell einsetzbarer Roboter, der mikroskopisch kleine Oberflächen-Fehler wie beispielsweise Einfallstellen, Kratzer und Glanzdefekte auf nahezu allen Materialoberflächen erkennt – von Kunststoff über Holz bis hin zu Stahl. „Dadurch können Fehlproduktionen in der Fertigung verringert werden“, wird betont. Industrieroboter mit einem derartigen intelligenten künstlichen Sehsinn gelten als Schlüsselkomponente der modernen Automatisierungstechnik.

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